
Reader's Digest
25 March 2025
Liebe Leserin, lieber Leser, es gibt die Redewendung „Man ist, was man isst“. Seit ich unsere Titelgeschichte (ab Seite 40) gelesen habe, bin ich froh, dass man das nicht wortwörtlich nehmen muss. Trotzdem sind mir die Ausführungen des Lebensmittelexperten Chris van Tulleken zu hochverarbeiteten Lebensmitteln ein wenig auf den Magen geschlagen. Denn auch ich habe bislang einiges gegessen, dessen Zutatenliste ich gar nicht so genau kennen wollte. Während es mir an den Wochenenden noch gelingt, mich einigermaßen gesund zu ernähren, heißt es unter der Woche oft: Burger, Nudeln, Pizza, Pommes frites und andere Klassiker für Büroarbeitende, in denen sich kurzkettige Kohlenhydrate, Emulgatoren und gesättigte Fettsäuren ihr Stelldichein geben. Gerade jene Mahlzeiten, die besonders gut schmecken, richten dabei den größten Schaden an: hochverarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Fastfood oder Speiseeis. Ihre Kombination aus Zucker, Fett und Salz macht es schwer, mit dem Essen aufzuhören, obwohl man schon satt ist. Wenn dann noch Limonade, Bier oder Wein sowie ein gewisser Mangel an Bewegung hinzukommen … Das einzig Gute an diesem Übel ist, dass es sich recht leicht beseitigen lässt. Mit ein wenig Sachkunde können wir viele ungesunde Lebensmittel durch gesündere ersetzen: Weißbrot durch Vollkornvarianten, Butter durch Olivenöl, Nudeln durch Hülsenfrüchte, Pommes frites durch Salzkartoffeln, Speiseeis durch Quark oder durch Naturjoghurt mit Früchten. Klar, das bedeutet manchmal zusätzlichen Aufwand, und es erfordert Disziplin. Aber nichts wirkt sich so schnell und effektiv auf unsere Gesundheit aus wie unsere Ernährung. Wer gesünder isst, ist leistungsfähiger, baut Übergewicht ab und lebt meist länger. Ich finde, das lohnt sich! Herzlich grüßt Sie Ihr Michael Kallinger
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