Sonne in Energie verwandeln

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Balkonkraftwerke erzeugen Ökostrom aus Sonnenstrahlen. Damit können Sie Ihre Stromrechnung spürbar senken. Was Sie als Mieter darüber wissen sollten

Der aktuelle Strompreis in Deutschland lag im Februar 24 im Durchschnitt bei etwa 31,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 3000 kWh ergibt das inklusive Grundpreis rund 1000 Euro Stromkosten im Jahr. Kommen zum haushaltsüblichen Stromverbrauch noch Bürogeräte, Gefrierschränke, Saunen oder E-Bikes hinzu, kann sich die Stromrechnung schnell verdoppeln. Deshalb wird die Stromerzeugung mit einer Mini-Photovoltaikanlage für den Balkon immer interessanter.

● Wie funktioniert ein Solarkraftwerk für den Balkon? Stecker in die Dose und Geld sparen: So lautet das Produktversprechen bei Balkonkraftwerken. Wegen ihrer einfachen Handhabung und dem geringen Platzverbrauch können auch Laien ohne Eigenheim die Mini-Solaranlagen zu Hause anbringen. Es gibt jeweils passende Halterungen zur Installation am Balkongeländer. Diese Balkonkraftwerke bestehen meist aus ein bis zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter. Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Solarstrom in normalen Haushaltsstrom. Danach kann der umgewandelte Strom direkt in die Steckdose eingespeist werden. So beziehen Sie einen Teil Ihrer Energie aus den eigenen Solarmodulen.

● Wie sehen die rechtlichen Grundlagen aus? Bislang sind für Balkonkraftwerke nur 600-Watt-Anlagen gestattet, doch im Laufe des Jahres sollen auch 800-Watt-Anlagen zugelassen werden, die natürlich viel rentabler sind.

● Für wen lohnt sich so eine Solaranlage? Wie viel Solarstrom ein Balkonkraftwerk wirklich liefert, hängt von vielen Faktoren ab: vor allem von Ausrichtung, Neigungswinkel und Sonneneinstrahlung.