Tolle Knolle für den Balkon

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Kar tof felanbau auf kleinstem Raum

An kuscheligen und sonnigen Plätzen züchten wir auch ohne Gar ten eigene Erdäpfel – was dabei zu beachten ist

Terrassenbesitzer können mit einem Hochbeet gleich mehrere nahrhafte Gewächse für sich anlegen

Sättigend, gesund und vielfältig – Kartoffeln sind aus unserer Küche kaum wegzudenken. Warum sich also nicht selbst damit versorgen? Statt großem Beet genügen dafür auch schon Pflanzgefäße auf Terrasse und Balkon. Was es für den Ernteerfolg braucht und wie der Mini-Acker versorgt wird.

Je nach Sorte die Pflanzzeit beachten

Im Frühjahr in die Erde gesetzt, wird aus einer Knolle in ca. vier Monaten gleich ein ganzer Haufen. Theoretisch kann man sein Zuchtglück einfach mit übriggebliebenen Speisekartoffeln versuchen – in der Praxis führt das meist nicht zu tollen Ergebnissen. Erfolgreicher wird das Vorhaben mit Pflanzkartoffeln aus Gartenfachhandel, Baumarkt oder Online-Shop.

Ideal eignen sich Frühkartoffeln, die jetzt noch auf der Fensterbank vorkeimen – mit Abstand auf etwas Erde in einer Kiste oder Eierkartons. Nach zwei bis vier Wochen Keimzeit ist mit Ende April der Punkt zum Pflanzen da. Wer etwas später dran ist, oder schon mit grüner Pracht starten möchte, findet im Mai durchwurzelte Ju ngpflanzen mit Knollenansätzen im Handel. Die Sortenvielfalt ist groß, von der festkochenden blauen Anneliese über die vorwiegend festkochende Laura bis zur mehligkochenden Sieglinde.

Den Gewächsen das richtige Bett bereiten

Ob Sprössling oder Heranwachsende: die anspruchslosen Gewächse machen es sich im Topf oder Jutesack ebenso gemütlich wie im Hochbeet. Erstere sollten mindestens 40 Zentimeter Höhe und einen Durchmesser von 30 Zentimetern bieten.

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