Das schenkt Lebensfreude

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Wege aus der Grübelei

Schöne Momente besser genießen, den Kopf abschalten, sich nicht im Grübeln verlieren – das kann man lernen. Ein paar simple und schnelle Tricks helfen dabei

Seele in Balance

Einfach drauf los tanzen und Spaß haben – das klappt nur, wenn man den Kopf auch mal ausschaltet
Sackgasse für die Gedanken

Es könnte so schön sein, wenn der Feierabend wartet. Und genug Zeit da ist, es sich gut gehen zu lassen. Wäre man mit dem Kopf nicht schon wieder bei Problemen:Warum hat der Kollege heute so komisch geguckt? Ob Mutter demnächst vielleicht mehr Pflege braucht?

Endlose Schleife Die Gedanken kreisen – und gelangen zielsicher dorthin, wo es wehtut. Völlig normal, sagen Experten: „Manchmal wandert der Geist zwar auch zu angenehmen Fantasien, häufiger allerdings fühlt er sich anscheinend zu Grübeleien und Sorgen hingezogen“, so US-Psychologe Daniel Goleman. Doch das Kopfkino hält uns unglücklicherweise davon ab, die wunderbaren Momente des Lebens zu genießen, raubt den Schlaf und führt geradewegs in eine Sackgasse: Im Unterschied zum Nachdenken gibt es beim Grübeln keine Erkenntnisse. Man brütet über dem immer gleichen Gedanken und gerät dabei in eine Endlosschleife. Als Folge sinken Laune und Selbstbewusstsein, der Frust steigt.

An etwas anderes denken Es kommt zu Verspannungen, Ängsten und Schlaflosigkeit. Der einzige Weg aus der Falle: loslassen und sich bewusst mit etwas anderem beschäftigen. Psychologen wissen: Dann gelangen wir eher zu einer Lösung. Folgende Tipps helfen dabei, das Gedankenkarussell zu stoppen.

Blick nach innen

Der eigenen Atmung nachspüren: Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und schließen Sie die Augen. Beobachten Sie bewusst das Kommen und Gehen Ihres Atems und hören Sie in sich hinein: Wie fühle ich mich? Wie geht es mir eigentlich? Versuchen Sie mindestens eine Minute lang, Ihre Gefühle nur zu betrachten, sie nicht zu bewerten. Üben Sie zwischendurch, steigern Sie die Zeit, in der Sie sich nur auf Ihr bloßes Befinden konzentrieren.

Achtsam aus der Falle

Das ist der Klassiker: Man wacht nachts auf und das Grübeln beginnt. Auch wenn es paradox klingt: Wehren Sie sich nicht dagegen. Üben Sie stattdessen einen anderen Umgang mit den Gedanken – indem Sie innerlich einen Schritt zurücktreten und sie nur be

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