ZAC EFRON STARTET WIEDER DURCH

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Er war ein TEENIE-STAR, ein SEX-SYMBOL, ein FITNESS-FREAK und ein UMWELT-AKTIVIST. Aber er war nicht immer gesund. Jetzt ERFINDET ER SICH NEU, und dieses Mal will er ALLES RICHTIG MACHEN

TEXT: LAUREN LARSON • ÜBERSETZUNG: MAX ZÜHLKE FOTOS: TURE LILLEGRAVEN

ZAC EFRONS BIZEPS hatte ich früher schon

einmal live sehen dürfen, beim Fotoshooting für diese Geschichte. Als ich auf der Ranch nördlich von Malibu ankam, brauste Zac gerade auf einem Quad herum, drehte wilde Kreise um den Fotografen und wirbelte dabei eine riesige Staubwolke auf.

Selbst durch den Staubtornado waren seine muskulösen Arme deutlich zu erkennen. Als Efron wenig später im Steakhaus eintrifft, steht er am Tisch, den Oberkörper nach vorne gebeugt und die Hände locker ineinander verschränkt, und ich komme mir bescheuert vor, weil ich mich erneut dabei ertappe, wie ich auf seinen Bizeps starre. Noch lächerlicher fühlt es sich an, darüber zu schreiben, aber das Ding ist: Efrons Arme sind wie auch sein Sixpack Teil seiner Identität. Apropos Sixpack: In dem „Baywatch“-Remake von 2017 wirkten seine Bauchmuskeln fast so, als seien sie aufgemalt. Damals fingen die Leute an, sehr genau auf den Körper des Schauspielers zu achten.

Efron steht seit seiner Hauptrolle in „High School Musical“ (2006) auf dem Prüfstand, als er im Alter von 17 Jahren eine mustergültige, energiegeladene Sportskanone mit Topffrisur spielte. Dann trat er in einer ganzen Reihe von Romanzen und Komödien auf: „Bad Neighbors“, „Für immer der Deine“, „We Are Your Friends“ und so weiter. Die Titelliste ist für einen 34-Jährigen erstaunlich lang und sehr abwechslungsreich; nach „Baywatch“ zog es Zac Efron in Richtung Drama, und er drehte die Netflix-Serie „Um die Welt mit Zac Efron“ zu den Themen Reisen, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien (die 2. Staffel läuft dort voraussichtlich im Winter an). Dann kam die Pandemie, und der Mann, der alles konnte – und der, seit er ein Teenager war, immer alles gemacht hatte, – tat plötzlich sehr wenig. Er kapselte sich ab in Byron Bay, einem Strandparadies in Australien. Schlief in der Hängematte und ging mit einer ganz normalen Frau von nebenan aus. Schwamm im Mondschein in phosphoreszierendem Plankton, das bei jeder Bewegung um ihn herum aufleuchtete.

Währenddessen sprachen alle anderen immer noch über seinen Körper. Im Juli 2020, als die Netflix-Kunden begannen, mit Efron um die Welt zu ziehen, äußerten sich einige zu seinem Dad-Bod, der, reden wir mal Klartext, nur dann als ein solcher durchging, wenn man ihn mit seinem Rettungsschwimmerkörper in „Baywatch“

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