Die Kraft von Wald-Yoga

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Gesundheit

Schnappen Sie sich Ihre Sportsachen und dann ab ins Grüne

PURE ENTSPANNUNG Umarmen Sie doch mal einen Baum: Das erdet uns, beruhigt die Nerven und schenkt neue Energie
Fotos: Getty Images, iStock/vetas, nymphenburger Verlag, Wolfgang Springler (5)

Unter Laubdächern fühlen wir uns geborgen, kommen zur Ruhe. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern nachweisbar. Auch körperlich wirkt der Wald heilsam, vor allem auf die Atemwege. Warum sich nicht beides zunutze machen – beim Wald-Yoga? „Es belebt die Sinne, stärkt den Körper und hilft, dem Hamsterrad des Alltags zu entfliehen“, weiß die Yogalehrerin und Naturpädagogin Dr. Verena Krutak (siehe Buch-Tipp).

Unter Baumkronen geistig und körperlich auftanken

Die enorme Gesundkraft der Wipfel ist in Japan längst bekannt. Dort wird „Shinrin-Yoku“, zu Deutsch Waldbaden, längst als anerkannte Heilmethode eingesetzt. Waldaufenthalte würden auch bei uns viele Ärzte gern per Rezept verordnen. Manche Präventionskurse werden von den Gesetzlichen bezuschusst – fragen Sie unbedingt bei Ihrer Kasse nach. Interessierte finden professionelle Angebote zum Beispiel unter www.netzwerk-waldbaden. com. Studien belegen: Der Wald mindert Stress, stärkt die Abwehr und kann sogar Diabetes oder Krebs vorbeugen. Dafür sorgen neben der ruhigen Atmosphäre spezielle Botenstoffe in der Waldluft. Atmen Sie also sehr tief ein und aus, beim Yoga gehört dies ohnehin dazu. Und probieren Sie mal folgende Übungen!

Mmh, dieser Duft - Waldluft riecht gut, belebt und entstresst!

Dehnender Drehsitz

Mit dem Rücken an einen Stamm setzen. Fußsohlen aneinander legen, Füße so weit es geht an den Körper ziehen. Hände an die Knöchel, Rücken gerade. Tief einatmen, mit der Ausatmung in die Drehung nach links gehen – dabei rechte Hand ans linke Knie legen (Foto). Zurück zur Mitte, die Seite wechseln.

Dreieck im Stehen

Mit Rücken zum Stamm in die Grätsche gehen. Linken Fuß nach a