Die smarten Prinzipien der Gen

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Die zwischen 1997 und 2012 Geborenen machen inzwischen mehr als ein Fünftel aller Erwerbstätigen aus. Ihr Lifestyle – vor allem in Bezug auf gesunde Grenzen und Priorisierung des mentalen Wohlbefindens – hat durchaus Vorbildcharakter

Text:Stuart Heritage, Lauren Clark, Yasmina Fiege

Illustrationen:Spencer Wilson

Was macht die Generation Z („Gen Z“) so besonders, und was macht sie so stark? Eins vorweg: Natürlich kann man keine ganze Generation über einen Kamm scheren. Trotzdem gibt es ein gewisses Mindset, das viele der zwischen 1997 und 2012 Geborenen zu teilen scheinen. Es scheint, als stünde ihre physische und vor allem psychische Gesundheit über allem. Mehr als die Hälfte von ihnen nutzt Smartwatches und Fitness-Tracker, um ihre Gesundheit zu überwachen. Und im Gegensatz zu vorherigen Generationen sind Emotionen und auch Probleme Themenfelder, über die gesprochen wird. „Die Generation Z ist damit aufgewachsen, die Work-Life-Balance und das Verhältnis zu sozialen Medien der Generationen vor ihnen zu beobachten“, sagt die britische Historikerin für zeitgenössische Werte, Dr. Eliza Filby. Und viele von ihnen haben beschlossen, einen ganz neuen Weg zu gehen.

STRATEGIE 1 DEFINIERE DICH NICHT ÜBER DEN JOB

Im Gegensatz zu den Millennials, die mit einer strengen Arbeitsmoral aufgewachsen sind, hat die Gen Z herausgefunden, wie sie für sich selbst einstehen kann. Sie ist bereit, für die Dinge zu kämpfen, die ihr wichtig sind: bezahlter Urlaub für psychische Erkrankungen, Hybrid- oder Fernarbeit und mehr Vielfalt und Integration zum Beispiel. „Die Kultur der Überarbeitung begann mit den wirtschaftlichen Umwälzungen der 1980er-Jahre, als es keine Jobs auf Lebenszeit mehr gab, und mit der Digitalisierung des Arbeitsplatzes in den 1990er-Jahren, die durch den Aufstieg des Blackberry gefördert wurde“, erklärt Historikerin Filby. Millennials wuchsen damit auf, dass Arbeit zentraler Bestandteil ihrer Identität ist, aber, auf Grund der Rezession in den späten 2000er-Jahren, ohne die traditionellen Belohnungen wie Arbeitsplatzsicherheit und hohe Löhne. Die Gen Z sagt dazu: „Nein danke.“ Ihre klaren Grenzen von Beruf und Privatleben sind eine eindeutige Reaktion auf die Workaholism-Kultur der Millennials.

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Ignoriere arbeitsbezogene E-Mails und Anrufe, wenn du nicht im Dienst bist. „Wenn man sich wirklich bewusst macht, welche negativen Auswirkungen die Überarbeitung auf das Leben hat, schafft man es auch, sie nicht läng

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