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ER GALT SCHON ALS GESCHEITERTER, ALS CRASHPILOT, ALS EWIGER ZWEITER. ABER DAS IST GESCHI
Ein Déjà-vu folgt dem nächsten. Im Vorjahr wurde Elfyn Evans zum fünften Mal Vizeweltmeister. Und trotz starkem Auftritt war beim Saisonauftakt erneut einer schneller. Der 37-jährige Waliser über Tabellenführer Oliver Solberg, den WM-Kalender und seine Zukunft.
Viermal hat Walter Röhrl die Rallye Monte Carlo gewonnen. Aber bei der größten Leistung, die der große Bayer je ablieferte, stand er nicht mal auf dem Treppchen.
Einmal im Jahr ist alles anders – und doch das Gleiche. Für den Hochgeschwindigkeitsritt im schwedischen Schnee werden schmale Spike-Reifen aufgezogen, der Untergrund gilt als konstant und berechenbar. Genau das, was die Hyundai-Piloten brauchen, um die Toyota-Riege zu schlagen.
Die Dauerrivalen Jaguar und Porsche sind zurück in der Spur. Während Mitch Evans durch seinen Sieg den Engländern ihre ersten Saisonzähler überhaupt schenkte, brachte die neue Kurzvariante des Miami-F1-Kurses Nico Müller und Pascal Wehrlein das erste Podium. Für die vorherigen Top-Piloten mutierte der Florida-Trip zum Debakel.
Nach über 30 Jahren waren beim WM-Auftakt erstmals wieder zwei offizielle Lancia am Start. Obwohl die beiden Werksfahrer den erhoffen WRC2Sieg verpatzten, war die Rückkehr ein Erfolg.
Eine Woche bevor die weltbesten Driftkünstler beim Saisonauftakt letztmals mit ihren aktuellen Rally1-Flügelmonstern auch über Teile des Grand-Prix-Kurses in Monaco toben, wurde am Yachthafen die 54. Rallye-WM-Saison eingeläutet. Vorfreude und Spannung sind riesig.