Europe
Asia
Oceania
Americas
Africa
SCHWARZE LÖCHER
Die Kosmologie braucht die Dunkle
Bei Schwarzen Löchern versagen die Theorien der Schwerkraft: Es treten unweigerlich Unendlichkeiten auf. Neue Ergebnisse deuten darauf hin, dass man bis an die Grenzen von Raum und Zeit gehen muss, um sie loszuwerden.
Mithilfe neuer Modelle zur Beschreibung von Gravitationswellen konnte erstmals die Verschmelzung eines Schwarzen Lochs mit einem Neutronenstern auf einer elliptischen Umlaufbahn nachgewiesen werden – ein starker Hinweis darauf, dass gängige Annahmen zu stabilen, kreisförmigen Umlaufbahnen nicht immer zutreffen.
Manchmal scheinen Quantenteilchen eine Art Gedächtnis zu besitzen. Dieser seltsame Effekt ist als geometrische Phase bekannt. Sie taucht auch in Einsteins Relativitätstheorie auf.
Mit ALMA gelang die bislang detailreichste Kartierung der zentralen Molekülzone im Kernbereich unseres Milchstraßensystems. Die Daten enthüllen ein turbulentes Netzwerk aus kaltem Gas, komplexen Molekülen und rasanter Sternentstehung rund um das zentrale Schwarze Loch.
Mit dem Weltraumteleskop Fermi der NASA hat ein Forscher einen Überschuss an Gammastrahlen aus dem galaktischen Zentrum beobachtet. Seine Interpretation: Dunkle-Materie-Teilchen haben sich vor Ort gegenseitig vernichtet und in diese Strahlungsform umgewandelt.
Die Gravitation widersetzt sich seit Jahrzehnten der Quantentheorie. Nun rückt ein radikaler Ansatz wieder ins Zentrum der Debatte: mit Geisterteilchen, negativen Energien und einer Zeit, die rückwärtsläuft.