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Wie es scheint, hat Yamaha mit der neuen V4 eine schwere Saison vor
Bei der Präsentation des Yamaha-Werksteams im indonesischen Jakarta war klar die Aufbruchsstimmung des letzten japanischen MotoGP-Weltmeisters zu spüren. Mit der neuen V4 wollen sie wieder zurück an die Spitze gelangen.
Die Testfahrer, die Rookies und die GP-Piloten von Yamaha, die ihre Konzessionen nutzten, fuhren bei optimalen Bedingungen ihre ersten Testrunden im malaysischen Sepang. Die Zeiten sind wieder schneller geworden, aber so richtig losgehen wird es erst in dieser Woche mit den GP-Piloten.
Der Aufwand, mit dem versucht wird, die MotoGP-Renner noch schneller zu machen, ist noch einmal größer geworden. An Elektronik, Fahrwerk und vor allem der Aerodynamik wird auch im letzten Jahr der Tausender-Formel gefeilt.
Eigentlich hätte die MotoGP-WM 2005 durch einen Sechszylindermotor aus Tschechien belebt werden sollen. Aber der Blata-Prototyp wurde nie fertiggestellt. Die skurrile Geschichte eines geplatzten Traums.
Die ersten drei Testtage der MotoGP-Piloten in Sepang bestärkten die Kräfteverhältnisse aus dem Vorjahr: Ducati bleibt die Macht, die es zu schlagen gilt, die Márquez-Brüder sind extrem stark, und Marco Bezzecchi dürfte ihr Herausforderer sein. Yamaha muss hingegen noch sehr viel arbeiten.
In der schnelllebigen Rennsport-Welt kommen und gehen immer wieder Werke und Bastler. Bleibt der Erfolg aus, sind sie meist schnell vergessen. Ein Rückblick auf die Flops seit dem Beginn der MotoGP-Viertakt-Ära.