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Rally-Raid-WM | Rallye Dakar
Zwei der 13 Dakar-Etappen waren z
Die 48. Rallye Dakar hatte das knappste Endergebnis ihrer Geschichte. Bis sieben (!) Kilometer vor dem Ziel hatte Ricky Brabec seinen dritten Dakar-Sieg in der Tasche. Mit einem verhängnisvollen Navigationsfehler schenkte der Amerikaner Luciano Benavides seinen ersten Dakar-Triumph. Der Argentinier war nach 4840 Kilometern um zwei (!) Sekunden schneller als Brabec. Es war der 21. Dakar-Sieg für KTM, HRC Honda erneut der große Verlierer.
Das immer aktuelle Duell der Giganten KTM vs. Honda bestimmte auch die erste Woche der Dakar-Rallye in diesem Jahr. Das wird sich wohl, trotz tagelanger Führung des Vorjahressiegers Daniel Sanders, auch diese Woche bis zum Schluss am Samstag fortsetzen.
Die Rally Dakar gilt als das Härteste, was man auf einem Motorrad tun kann. 13 Etappen und rund 8000 Kilometer folgen die Piloten dem Roadbook durch Saudi-Arabien und haben dabei nur das eine Ziel vor Augen: die Finisher-Medaille.
SO VIEL MONTE WAR SELTEN. LANGER SCHNEEFALL, KURZE SPIKES UND EIN ÜBERRAGEND AUFTRUMPFENDER NEULING MACHTEN AUS DER 94. AUF-LAGE DER KÖNIGIN DER RALLYES EIN DENKWÜRDIGES EREIGNIS.
Die Testfahrer, die Rookies und die GP-Piloten von Yamaha, die ihre Konzessionen nutzten, fuhren bei optimalen Bedingungen ihre ersten Testrunden im malaysischen Sepang. Die Zeiten sind wieder schneller geworden, aber so richtig losgehen wird es erst in dieser Woche mit den GP-Piloten.
Die Erleichterung dürfte bei Dacia ebenso groß sein wie die Freude über den Sieg. Beim Kampf mit den Werksteams von Ford und Toyota um den prestigeträchtigen Sieg bei der Mutter aller Wüstenrallyes bringt Nasser Al-Attiyah seine Halbzeitführung ins Ziel und feiert seinen sechsten Erfolg für den vierten Hersteller.