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Rallye Dakar I Vorschau
Zum 48. Mal startet die Rallye Dak
Die Rally Dakar gilt als das Härteste, was man auf einem Motorrad tun kann. 13 Etappen und rund 8000 Kilometer folgen die Piloten dem Roadbook durch Saudi-Arabien und haben dabei nur das eine Ziel vor Augen: die Finisher-Medaille.
Das immer aktuelle Duell der Giganten KTM vs. Honda bestimmte auch die erste Woche der Dakar-Rallye in diesem Jahr. Das wird sich wohl, trotz tagelanger Führung des Vorjahressiegers Daniel Sanders, auch diese Woche bis zum Schluss am Samstag fortsetzen.
Die 48. Rallye Dakar hatte das knappste Endergebnis ihrer Geschichte. Bis sieben (!) Kilometer vor dem Ziel hatte Ricky Brabec seinen dritten Dakar-Sieg in der Tasche. Mit einem verhängnisvollen Navigationsfehler schenkte der Amerikaner Luciano Benavides seinen ersten Dakar-Triumph. Der Argentinier war nach 4840 Kilometern um zwei (!) Sekunden schneller als Brabec. Es war der 21. Dakar-Sieg für KTM, HRC Honda erneut der große Verlierer.
Im zweiten Jahr als Teil der Bajaj-Gruppe und mit neuen Eigentümern bei Tech3 geht KTM mit voller Kraft in die neue MotoGP-Saison. Die Weichen sind gestellt für eine moderne Zukunft in der Königsklasse der Motorrad-WM.
Die Erleichterung dürfte bei Dacia ebenso groß sein wie die Freude über den Sieg. Beim Kampf mit den Werksteams von Ford und Toyota um den prestigeträchtigen Sieg bei der Mutter aller Wüstenrallyes bringt Nasser Al-Attiyah seine Halbzeitführung ins Ziel und feiert seinen sechsten Erfolg für den vierten Hersteller.
DAKAR-REKORDSIEGER STÉPHANE PETERHANSEL ERZÄHLT IM INTERVIEW, WARUM ER IM LAND ROVER DIE DAKAR NICHT GEWONNEN HAT, ABER VIEL MEHR SPASS HATTE ALS FRÜHER, WAS ER VOM NEUEN STOCK-CAR-REGLEMENT HÄLT UND WARUM ER NIE WIEDER IN DIE ULTIMATE-KLASSE ZURÜCKKEHREN WILL.