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Rallye-WM
Zwischen den WM-Läufen von Portugal und Sardinien b
Abseits von Zeiten, Strecken und Ergebnissen steckt die Dakar Rally voller kleiner Eigenheiten und extremer Details. Dinge, die man leicht übersieht, aber das Rennen unverwechselbar machen.
Beim Prolog zur 48. Ausgabe der Mutter aller Marathonfahrten erreichten die Topteams Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 120 km/h – im offenen Gelände. Auf den mitunter steinigen Auftaktetappen galt es, Reifenschäden und Navigationsfehler zu vermeiden. Das gelang nicht allen.
Zwei der 13 Dakar-Etappen waren zu Redaktionsschluss Geschichte. Die 48. Edition der Königin der Wüsten-Rallyes steht noch am Anfang. Zwei Etappensiege für KTM zeigen eine temporäre Überlegenheit gegenüber Honda, aber noch nicht mehr.
Ein sich selbst sabotierendes Talent, eine Legende ohne Happy End und ein Quoten-Racer: Die RENNSAISON 2025 räumte gleich mit mehreren Vorurteilen auf – und liefert Revanche-Bedarf für 2026.
Im Jahr 2010 feierte Chevrolet dank Yvan Muller den ersten WTCC-Titel. Das Finale in Macau wurde dabei zu einem reinen Schaulaufen des Franzosen, nachdem zuvor ein Krieg am grünen Tisch tobte.
Rallyefahren ist vor allem Kopfsache. Was mit dem optimalen Sehen und dem konzentrierten Erstellen von detaillierten Streckennotizen beginnt, wird auf der Wertungsprüfung auf die präzise Umsetzung hinterm Rallyesteuer komprimiert. Neben allem Fahrtalent sind eine rasche Reaktionszeit und fixe Reflexe gefragt. Diese sind mess- und trainierbar.