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Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, muss es Kohlendioxid einfangen,
Wasserstoffspeicher müssen dicht sein und möglichst reines Gas liefern. Wer eine Kaverne dafür baut, darf sich auf überraschende Gasanalysen und wasserstofffressende Mikroorganismen gefasst machen.
Sie sind das letzte Puzzleteil zum klimaneutralen Stromsystem: Energiespeicher. Kleine und große Batterien, Wasserstoff und Biogas stabilisieren Schwankungen in Millisekunden oder überbrücken tagelange Dunkelflauten – aber nur, wenn man sie lässt.
Kraftwerke, Solaranlagen oder Rechenzentren erzeugen auch im Sommer Wärme – die dann niemand braucht. Tief unter der Erde können Gestein und Grundwasser sie aufnehmen und im Winter ganze Stadtteile damit beheizen.
Der Bundeskanzler bezeichnete die Nordsee als das grüne Kraftwerk Europas. Geplant ist ein massiver Ausbau der Windenergie. Dumm nur, dass sich Windmühlen in der Mordsee nicht rechnen. Statt umzusteuern, setzt Friedrich Merz den Irrweg fort und verschwendet noch mehr Steuergeld
Der globale Kohle-Ausstieg könnte zum Eisen-Einstieg werden. Denn so paradox es klingen mag: In alten Kraftwerken Eisen zu verbrennen, brächte die Energiewende voran.
Bei der Errichtung von Erneuerbare-Energie-Anlagen wurde viel zu lange die Beschaffungsseite der dafür benötigten Rohstoffe ausgeblendet. Zwischen Klimazielen und Kupferknappheit: Eine Bestandsaufnahme jenseits des Wunschdenkens und ein Vorschlag für eine Energiewende 2.0