Die Kraft der Sympathie

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Es gibt Menschen, die einfach von allen gemocht werden, obwohl sie keine People-Pleaser sind. Was ist ihr Geheimnis? Und: Kann man das lernen? Ja! Wir verraten dir 8 Tipps, mit denen du Sympathiepunkte sammelst

Lisa Vollnhals

Fotos: DIANE VILLADSEN/STOCKSY

U m eines gleich vorwegzunehmen: Niemand soll einfach nur lieb und nett sein. Es geht im Leben schließlich nicht darum, es anderen recht zu machen oder immer schön brav, angepasst und unterwürfig zu sein. Das führt am Ende nur dazu, dass du dich selbst kleinmachst und deine Bedürfnisse unterdrückst.

Aber natürlich wollen und brauchen wir alle Menschen, von denen wir gemocht und akzeptiert werden. Nicht 100 Prozent der Leute, aber auch mehr als 1 Prozent. Gerade wenn du deine eigenen Bedürfnisse befriedigen und Wünsche erfüllen willst, bist du oft auf andere angewiesen. Da ist es ganz hilfreich, wenn sie dich sympathisch finden. Das Gute: Eine positive Wirkung auf Menschen ist keine überirdische Gabe, dafür braucht es kein „Sympathie-Gen“ – das kann jeder mit den richtigen Tipps lernen. Aber wie gesagt: Auch mit der besten Sympathie-Strategie wird es immer Menschen geben, mit denen die Chemie nicht stimmen wird. Das ist völlig okay und ganz normal. Denn wer wem warum sympathisch ist, bleibt eine sehr individuelle Frage. Geschmäcker sind verschieden, das gilt auch in Bezug auf Menschen. Manche bevorzugen stillere Wasser, andere lieben es laut. Viele suchen Personen, die ihnen irgendwie ähnlich sind und die gleichen Interessen und Werte haben, wieder andere reizen gerade die vielen kleinen und großen Gegensätze.

Aber bei allen Unterschieden gibt es ein paar Verhaltensregeln, die immer beachtenswert sind, um Sympathiepunkte zu sammeln. Die meisten haben mit authentischem Auftreten, Offenheit und Ehrlichkeit zu tun. Natürlich gibt es keine Sympathiepillen und auch kein Beliebtheitsspray. Aber wenn du weißt, warum Menschen andere unterbewusst – und oft zu Unrecht – als unsympathisch wahrnehmen, bist du in der Lage, mit den Tools gegenzusteuern, die wir dir an die Hand geben. Letztlich gilt das gute alte Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Doch wie du am geschicktesten rufst, wie du dich Menschen gegenüber am besten verhältst, verraten dir unsere 8 Tipps.

1NENNE ANDERE BEI IHREM NAMEN

Schon bei der Begrüßung lassen sich ganz leicht die ersten Sympathiepunkte sammeln: Spreche dein Gegenüber – wann immer es geht – mit seinem Namen an, denn der ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlich

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