Spiekeroog

3 min lesen

GUTE REISE

Wind, Wellen und „Wattkieker“: Die ostfriesische Insel ist ein kleines Ferienjuwel mit wunderschönen Sandstränden zwischen Dünen und Meer, gesunder, salziger Nordseeluft, herrlicher Ruhe und einem Dörfchen mit zauberhaftem Flair – ideal für eine erholsame Auszeit

Zum Sammeln und Kennenlernen: die schönsten Plätze der Welt in herrlichen Bildern

Fotos: Huber Images
Farbig, hügelig, schön: Naturliebhaber sollten einen Ausflug an das Ostende der Insel unternehmen, das zu weiten Teilen unter Schutz steht
Der Charme von Spiekeroog zeigt sich besonders bei einem Bummel durch das Inseldorf. Enge Pflasterwege, uralte Bäume und denkmalgeschützte Friesenhäuschen versprühen Gemütlichkeit
Die autofreie Insel zeigt sich ungewöhnlich grün und hat Deutschlands einzige Pferde-Eisenbahn
Fotos: Alamy, Huber Images, Nordseebad Spiekeroog GmbH, stock.adobe.com
Die Weite des Meeresbodens, dazu eine frische Brise – Wattwanderungen bieten wohltuende Entschleunigung. Zudem öffnet sich eine völlig neue Welt aus Schlick und Prielen
Spiekeroog ist zwar nur 18 Quadratkilometer groß, bietet aber alles, was man für einen entspannten Urlaub braucht: einen 15 Kilometer langen Sandstrand, Dünen, Salzwiesen – und Stille!
Fotos: stock.adobe.com
Im Inselmuseum, ein Kapitänshaus von 1715, kann man Geschichte hautnah erleben
Ein Erlebnis für Groß und Klein: Reiten auf Islandpferden am Strand
Am idyllischen Dorfplatz des Inseldorfes lässt es sich gut wohnen
Die Alte Inselkirche: von außen unscheinbar, innen gibt es aber einiges zu entdecken
Die Fähre von Neuharlingersiel nach Spiekeroog: Eine knappe Stunde Fahrt und schon atmet man herrliche Inselluft
Nordseekrabben mit Rührei – eine friesische Delikatesse!
Entspannte „Taxifahrt“ für die Kids: Im Bollerwagen geht’s zum Strand

Ostfriesen-Perle mit nost algischem Charme

Schon die A nreise ist pure Entspannung. Das Auto bleibt im Parkhaus in Neuharlingersiel und samt Gepäck geht’s hier auf die Fähre. An Bord lässt die Nordseebrise die Haare im Wind wehen, Möwen segeln durch die Luft und die Fähre schaukelt Einheimische wie Gäste je nach Wasserstand in 40 bis 50 Minuten nach Spiekeroog.

Kurioses Strandgut, gemütliche Cafés

A ngekommen, herrscht schlagartig wohlt uende Ruhe: Kein Autolärm stört die Idylle, selbst Fahrräder sind verpönt. Das Taxi, das am Fähranleger wartet, ist ein Boller wagen. A lso rein mit dem Kof fer und losmarschieren. Keine A ngst: Die Wege auf dem ostfriesischen Inselchen mit nur etwa 800 Einwohnern sind kurz und nach ein paar Fußminuten auf dem Wüppspoor erreicht man das einzige Dorf. Von großen Linden und Kastanien beschattet, säumen hübsche Häuser und die alte K irche aus rotem Backstein die Straßen. Die Zeit scheint hier still zu stehen.

Das Inseldo