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RÜCKBLICK
Früher war alles besser – oder auch nicht? Wir blicken ins
Weltmeister zu werden ist schon eine besondere Ehre, die nur wenigen zuteilwird. Doch Ruhm ist vergänglich, viele werden vergessen, aber einige schaffen es, sich unsterblich zu machen. Durch die Anzahl ihrer Titel oder wie sie sie erreicht haben.
In diesem Jahr startet die vierte WM-Saison ohne russische Fahrer. Wieder eine Chance für Westeuropäer, zu Titelehren zu kommen. Die hat bisher aber nur einer genutzt: Der vierfache Weltmeister Martin Haarahiltunen.
Beim Prolog zur 48. Ausgabe der Mutter aller Marathonfahrten erreichten die Topteams Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 120 km/h – im offenen Gelände. Auf den mitunter steinigen Auftaktetappen galt es, Reifenschäden und Navigationsfehler zu vermeiden. Das gelang nicht allen.
401 Kilometer ist Markus Weinberg noch nie am Stück gefahren, erst recht nicht in der Wüste, und seine Teampartnerin kennt er auch nicht. Abenteuerliche Voraussetzungen für seine Teilnahme beim legendären Desert Dash in Namibia.
Im Jahr 2010 feierte Chevrolet dank Yvan Muller den ersten WTCC-Titel. Das Finale in Macau wurde dabei zu einem reinen Schaulaufen des Franzosen, nachdem zuvor ein Krieg am grünen Tisch tobte.
MANUELA FREUND