Der Duft der Alpen

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Dafür lohnt sich jeder Höhenmeter! In den Bergen über Davos genießt Autorin Sibylle Hettich frische Alpenluft, heimelige Gemütlichkeit und deftige Schweizer Küche

Gipfel des Genusses Nach dem Aufstieg freut sich Sibylle Hettich auf köstliche Spezialitäten in der Jatzhütte

Schöner kann ein Arbeitsplatz nicht sein“, schwärmt Hüttenwirtin Barbara Bachmann und deutet in die imposante Bergwelt rings herum. Vor 36 Jahren kam sie zum ersten Mal hier herauf. Ganz oben auf dem 2590 Meter hohen Jakobshorn in den Bündner Bergen beschlossen sie und ihr Mann Kudi: Das wird ein Ort des Genusses.

Eine mutige Idee. Denn alles, was es dort gab, war eine Bretterbude. „Allerdings mit sensationellem Blick“, so Barbara Bachmann. „Wir fingen klein an, unser erster Kühlschrank war der Schnee. Und wir merkten schnell, welches Potenzial hier oben liegt. Die Leute waren begeistert vom einzigartigen Gipfelerlebnis, das alle Sinne berührt.“

Erlebnis Natur Die majestätischen Alpen sind von berauschender Schönheit

tina KOCH-Studio

Schweizer Käsesalat mit Gewürzgurken Rezept Seite 34

Heute ist die Jatzhütte über die Grenzen hinaus bekannt. Jedes Jahr zieht sie Tausende Bergfans an, die Almfeeling und Original Bündner Spezialitäten genießen wollen. „Wenn’s kalt ist, braucht der Mensch was Warmes“, lautet Kudis Lebensmotto. Der gelernte Koch setzte von Anfang an zünftige Heimatkost auf die Karte: Älplermaccaroni mit Apfelmus, Kasspätzli mit Röstzwiebeln oder Gerstensuppe. Auf dem „Jatz Plättli“ arrangiert er Bündnerfleisch, Bergkäse und Birnenbrot, als Nachspeise gibt es süße Köstlichkeiten aus der hauseigenen Konditorei. „Manch einer kommt nur für ein Stück Schoggikuchen oder Bündner Nusstorte hier herauf“, berichtet Barbara.

Klassische Käsespätzle mit Zwiebelringen Rezept Seite 34

Berglegenden Zusammen mit Ehemann Kudi machte Barbara Bachmann die Davoser Jatzhütte zum Mythos. Von Anfang an dabei: Wifi Näf (r.), der Chef am Außen-Grill

Als die Küche zu klein wurde, um die steigende Zahl an Gästen zu versorgen, stellte man einfach große Pfannen vor die Türe. Die Geburtstunde des Outdoor-Kochens und Genießens! Warm eingepackt in flauschige Decken, schlemmen viele Gäste seither unter freiem Himmel. „Unsere Rösti sowie die berühmte Schweizer Brühwurst Cervelat aus der Open-Air-Küche wurden der Renner. Dazu gab es stimmungsvolle Musik aus großen Boxen, die weitere Anziehungskraft entwickelte. Die Gäste kamen aus allen Himmelsrichtungen, und wir vergrößerten uns immer weiter.“

Heute gibt es 200 Innen- und viele Außenplätze.

Wer's bequem mag, nimmt die Seilbahn in Davos und geht das kurze Stück v

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