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SPORTWAGEN-WM ANALYSE 24H-RENNEN LE MANS
FERRARI DOMINIERTE DAS
BMW stand in Daytona vor dem Absturz: Die schlechten Startplätze waren inakzeptabel. Mit unkonventionellen Maßnahmen und einer Portion Risiko kratzten BMW Motorsport und das neue US-Einsatzteam WRT im Rennen noch die Kurve. Doch war der dritte Platz eine realistische Standortbestimmung?
24h Le Mans 1965: Eigentlich hatte der Ferrari 250 LM in der Prototypen-Klasse keine Chance. Doch bei nur 14 Zielankünften von 51 Teams bewies ein amerikanisches Privatteam Fortune und Ausdauer – und bescherte einem Routinier und einem schnellen Newcomer einen unerwarteten Erfolg
Die Dauerrivalen Jaguar und Porsche sind zurück in der Spur. Während Mitch Evans durch seinen Sieg den Engländern ihre ersten Saisonzähler überhaupt schenkte, brachte die neue Kurzvariante des Miami-F1-Kurses Nico Müller und Pascal Wehrlein das erste Podium. Für die vorherigen Top-Piloten mutierte der Florida-Trip zum Debakel.
Ein Test hinter verschlossenen Türen bildete den Startschuss für die neue Formel-1-Generation. Erste interessante Erkenntnisse lieferte vor allem der Blick auf die Kilometertabelle.
Die Top-Teams gehen 2026 mit unveränderten Fahrerpaarungen in die Saison. Dennoch dürften sich einige Duelle noch mal zuspitzen. Dazu kommt mit Cadillac ein Neuling, der auf zwei Routiniers setzt. Wir wagen die Prognosen bei allen Teams.
BMW und das Team WRT haben nachgelegt. Auch beim 24-Stunden-Auftakt 2026 führte kein Weg an den Evo-M4 vorbei. Die Wiederholung des Dubai-Triumphs verfolgte dieses Mal jedoch ein anderes Muster. Das Quintett der #669 – Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda – dirigierte von der Spitze und konnte so strategisch mutig sein. Spätes Pech versaute eine komplette BMW-Party.