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Thomas Siebel ist Ingenieur und Redakteur für Physical Sciences
Sie sind das letzte Puzzleteil zum klimaneutralen Stromsystem: Energiespeicher. Kleine und große Batterien, Wasserstoff und Biogas stabilisieren Schwankungen in Millisekunden oder überbrücken tagelange Dunkelflauten – aber nur, wenn man sie lässt.
Kraftwerke, Solaranlagen oder Rechenzentren erzeugen auch im Sommer Wärme – die dann niemand braucht. Tief unter der Erde können Gestein und Grundwasser sie aufnehmen und im Winter ganze Stadtteile damit beheizen.
Mit ihren Batterien könnten E-Fahrzeuge das Stromnetz spürbar entlasten. Die dafür nötige Technik ist jedoch kaum vorhanden – und die Kosten sind hoch. Die Sorge um den Akku im eigenen Auto indes ist unbegründet.
2026 bringt intelligentere Solarspeicher, effizientere Module und smarte Steuerung per KI. Wir zeigen, welche Entwicklungen Ihre Stromrechnung schrumpfen lassen und wie Sie maximal profitieren.
Welche Batterie passt zur Energiewende? Im Interview erklärt der Materialwissenschaftler Martin Winter, warum die Lithium-Ionen-Technologie weiter dominiert, wo Alternativen Chancen haben und weshalb Europa beim Technologietransfer zu oft hinterherhinkt.