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MotoGP-Technik 2025
Nach der Saison ist vor der Saison: Ducati dominierte 2
2027 steht uns Großes – oder Kleineres – bevor: Mit dem Einzug des neuen Regelwerks und daraus resultierend geschrumpften Motoren wird sich die Königsklasse verändern. MOTORRAD blickt in die Glaskugel und verrät, warum wir deshalb Freudentänze aufs Parkett legen können.
Der Aufwand, mit dem versucht wird, die MotoGP-Renner noch schneller zu machen, ist noch einmal größer geworden. An Elektronik, Fahrwerk und vor allem der Aerodynamik wird auch im letzten Jahr der Tausender-Formel gefeilt.
Die Testfahrer, die Rookies und die GP-Piloten von Yamaha, die ihre Konzessionen nutzten, fuhren bei optimalen Bedingungen ihre ersten Testrunden im malaysischen Sepang. Die Zeiten sind wieder schneller geworden, aber so richtig losgehen wird es erst in dieser Woche mit den GP-Piloten.
Als letztes MotoGP-Team stellte das Honda-Werksteam seine Farben für 2026 vor. Beim größten Motorradhersteller der Welt ist die Motivation groß, nach dem Aufschwung von 2025 auch noch den letzten Schritt an die Spitze zu schaffen.
Die ersten drei Testtage der MotoGP-Piloten in Sepang bestärkten die Kräfteverhältnisse aus dem Vorjahr: Ducati bleibt die Macht, die es zu schlagen gilt, die Márquez-Brüder sind extrem stark, und Marco Bezzecchi dürfte ihr Herausforderer sein. Yamaha muss hingegen noch sehr viel arbeiten.
Im zweiten Jahr als Teil der Bajaj-Gruppe und mit neuen Eigentümern bei Tech3 geht KTM mit voller Kraft in die neue MotoGP-Saison. Die Weichen sind gestellt für eine moderne Zukunft in der Königsklasse der Motorrad-WM.