Muskeln fit, Gelenke gesund

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Mit den 12 besten Hausmitteln

Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit belasten Ihren Alltag? Mit diesen natürlichen Heilrezepten ist es ganz einfach, sich selbst zu helfen

Kurze Meditationspausen können nachweislich Schmerzschübe lindern

Tomatensaft & Mandeln

Der Pflanzenfarbstoff Lykopin im Tomatensaft macht das Getränk zu einem wirksamen Entzündungshemmer. Und Entzündungen liegen den meisten Knorpelbeschwerden in Gelenken zugrunde. Mandeln wiederum beugen mit ihrem reichlich enthaltenen Vitamin E Knorpelschäden gezielt vor und können dank Mangan sogar entstandene Schäden am Knorpel reparieren. So geht’s: Beides öfter kombiniert snacken.

Knie-Akupressur

Durch Druckgriffe auf Energiepunkte sollen Schmerzen gelindert werden. So geht’s: Tasten Sie mit der rechten Hand am oberen Rand der Kniescheibe entlang. Am äußeren Rand befindet sich in einer kleinen Vertiefung der Akupressurpunkt, den Sie mit dem Daumen leicht kreisend eine Minute lang drücken. Das können Sie jederzeit bei Bedarf wiederholen.

Kartoffel-Auflage

Entspannung durch Wärme ist das Heilgeheimnis hinter diesem bewährten Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Die Kartoffeln speichern die feuchte Wärme schön lange und geben sie gleichmäßig ab. So geht’s: Genügend Kartoffeln in Schale weich kochen, dann auf einem Baumwolltuch zerstampfen und den leicht abgekühlten Brei einschlagen und auf den Rücken legen. Mit weiterem Tuch abdecken und fixieren.

Salzbad

Die Wärme des Bades steigert die Durchblutung und lockert die Muskulatur. Salz speichert die Temperatur und gibt sie gleichmäßig ab. So geht’s: Geben Sie gut 3 kg Salz in die mit 37 Grad warmem Wasser gefüllte Badewanne. Wenn es sich aufgelöst hat, 20 Minuten darin entspannen.

Chilisalbe

Die Wärmewirkung entsteht durch den enthaltenen Scharfmacher Capsaicin und reduziert Muskel- und Nervenschmerzen. Das konnten Forscher der Rutgers New Jersey Medical School, USA, beweisen. So geht’s: 500 g Vaseline im Wasserbad sanft schmelzen, 150 g klein geschnittene Chilis hinzufügen und 15 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Durch ein Mulltuch streichen, Salbe erkalten lassen. Das Schmerzareal damit einreiben.

Cupping

Schon vor mehr als 5000 Jahren nutzte man das Schröpfen mit Saugglocken auf der Haut als Heilmittel bei schmerzhaften Verspannungen. Die moderne Variante nennt sich „Cupping“ und funktioniert mit weichen Silikon-Bechern. Der Unterdruck regt die Durchblutung an und hilft dem Stoffwechsel auf die Sprünge. Verklebte Faszien und Verspannungen lösen sich. Der Schmerz geht. So geht’s: Schmerzende Partie am Rücken mit einem Massageöl einreiben, Cups an der Haut ansaugen und sanft dar�