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Rallyesport | Hintergrund
Rallye-WM I Vorschau Rallye Monte Carlo
DIE RALLYE-WM GEHT IN IHRE LETZTE SAISON VOR DEM GROSSEN TECHNIKUMBRUCH 2027. AUTOS UND KALENDER BLEIBEN WEITGEHEND GLEICH, DAFÜR GIBT ES ABER GROSSE ÄNDERUNGEN IN DEN MANN- SCHAFTSAUFSTELLUNGEN.
Eine Woche bevor die weltbesten Driftkünstler beim Saisonauftakt letztmals mit ihren aktuellen Rally1-Flügelmonstern auch über Teile des Grand-Prix-Kurses in Monaco toben, wurde am Yachthafen die 54. Rallye-WM-Saison eingeläutet. Vorfreude und Spannung sind riesig.
Adrien Fourmaux gilt nicht nur beim Saisonauftakt in Monte Carlo als das heißeste Hyundai-Eisen. Grund genug, mit dem 30-jährigen Franzosen über das schwierige Vorjahr und die Veränderungen, Hoffnungen sowie Chancen für 2026 zu sprechen.
Ein sich selbst sabotierendes Talent, eine Legende ohne Happy End und ein Quoten-Racer: Die RENNSAISON 2025 räumte gleich mit mehreren Vorurteilen auf – und liefert Revanche-Bedarf für 2026.
Beim Prolog zur 48. Ausgabe der Mutter aller Marathonfahrten erreichten die Topteams Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 120 km/h – im offenen Gelände. Auf den mitunter steinigen Auftaktetappen galt es, Reifenschäden und Navigationsfehler zu vermeiden. Das gelang nicht allen.
Rallyefahren ist vor allem Kopfsache. Was mit dem optimalen Sehen und dem konzentrierten Erstellen von detaillierten Streckennotizen beginnt, wird auf der Wertungsprüfung auf die präzise Umsetzung hinterm Rallyesteuer komprimiert. Neben allem Fahrtalent sind eine rasche Reaktionszeit und fixe Reflexe gefragt. Diese sind mess- und trainierbar.