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Rallye Dakar I Hintergrund
Die Entscheidungen bei der härtesten
Zwei der 13 Dakar-Etappen waren zu Redaktionsschluss Geschichte. Die 48. Edition der Königin der Wüsten-Rallyes steht noch am Anfang. Zwei Etappensiege für KTM zeigen eine temporäre Überlegenheit gegenüber Honda, aber noch nicht mehr.
Abseits von Zeiten, Strecken und Ergebnissen steckt die Dakar Rally voller kleiner Eigenheiten und extremer Details. Dinge, die man leicht übersieht, aber das Rennen unverwechselbar machen.
Zum 48. Mal startet die Rallye Dakar am Jahresanfang, zum siebten Mal führt sie durch die Wüste auf der arabischen Halbinsel. Vieles hat sich seit dem ersten Ritt in 2020 durch den Sand und über die Felsbrocken in den Weiten Saudi-Arabiens verändert. Die Route, die Regeln, das Starterfeld. Gleich geblieben ist die Liste der Siegfavoriten: Angeführt von Titelverteidiger Daniel Sanders (KTM) über die vierköpfige Honda-Armada bis hin zu Hero-Held Ross Branch.
Beim Prolog zur 48. Ausgabe der Mutter aller Marathonfahrten erreichten die Topteams Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 120 km/h – im offenen Gelände. Auf den mitunter steinigen Auftaktetappen galt es, Reifenschäden und Navigationsfehler zu vermeiden. Das gelang nicht allen.
401 Kilometer ist Markus Weinberg noch nie am Stück gefahren, erst recht nicht in der Wüste, und seine Teampartnerin kennt er auch nicht. Abenteuerliche Voraussetzungen für seine Teilnahme beim legendären Desert Dash in Namibia.
Alle zwei Jahre trifft sich eine treue und wachsende Fangemeinde zur Safari-Rallye für klassische Automobile, um sich gegenseitig ins Verderben zu hetzen. Nie gab es eine schnellere Jagd als 2025.