LIMITIERTER HOOLIGAN

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Mit der FTR x RSD Super Hooligan erweitert Indian das eigene FTR-Portfolio um ein limitiertes Sondermodell. Anders als der Name es erwarten lässt, massiert die Super Hooligan nicht mit mehr Power die Straße, Begehrlichkeiten weckt er aber trotzdem.

Autor: Jens Möller-Töllner moetoe@motorradonline.de

Neuheit Indian FTR x RSD Super Hooligan

In den USA duellieren sie sich mit allerlei zweirädrigen Fahrzeugen auf permanenten Rennpisten, die in good old Europe nie zu sehen sind. So zirkeln die Amis mit umgebauten Baggern als Sumo-Racern haarscharf an Curbs entlang und bieten auch für Fans aufrechter Schräglichkeit mit Rohrlenkern und Verkleidungsverzicht die passende Klasse. Die hört auf den Namen „Super Hooligan National Championship“. So, jetzt herrscht Klarheit, was den Namen des neuesten und außerhalb Amerikas auf 150 Exemplare limitierten FTR-Derivats betrifft. In der genannten Klasse tritt die FTR als Dauergast an, und ein gewisser Roland Sands unterstützt die Serie. Da lag es auf der Hand, dass der findige Ex-Rennfahrer und heutige Customer Sands für Indian eine eigene FTR entwirft, den besten Mix aus der Super-Hooligan-Race-Serie und seiner Tuner-Kompetenz.

Herausgekommen ist die FTR x RSD Super Hooligan. Weil die strenge Homologations- und Zulassungshürden erfüllen muss, bleibt das V2-Herz der Indian unberührt. Forsche 123 PS bei 7750/min entwickelt der 60-Grad-V2 – im Sondermodell sowie in jeder anderen 1200er-FTR auch. Extra-Motorpunch gibt’s also nicht. Dafür ließ es sich Sands nicht nehmen, bei den Fahrwerksparts ins oberste Regal zu greifen. Vorne führt eine voll einstellbare Öhlins-Upside-down-Gabel das 3,5 Zoll breite Gussrad, auf dem Metzelers M9 aufgezogen ist. Hinten sitzt ein ebenso justierbarer Dämpfer aus Schweden direk