High Heels sind ihr „KAMPF“-ACCESSOIRE

4 min lesen

GENERATION WOW

Wann Absätze unverzichtbar sind und was Katharina Wackernagel (45) bewegt, erzählt uns die Schauspielerin im Interview

UMWERFEND PRÄSENT: Schauspielerin, Regisseurin, Kochbuchautorin – und obendrein vielfach ausgezeichnet. Katharina Wackernagel entstammt einer Schauspielerinnen-Familie
LIEBE OHNE GRENZEN Katharina Wackernagel diesen Februar im Ersten als Hausfrau Elke aus dem Westen, die ihren Liebsten aus der DDR (Peter Schneider) nur „Jedes Jahr im Juni“ treffen kann

TV-Tipp

Ab 16. April ermittelt Polizistin Marie Gabler (K. Wackernagel) mit Team wieder im Eifeldorf Hengasch: „Mord mit Aussicht“, dienstags, 20.15 Uhr im Ersten
FOTOS: ARD/FRANK DICKS, JEANNE DEGRAA, MDR/MARC MEYERBROEKER

Diese Frau macht gute Laune! Seit über 20 Jahren ist Katharina Wackernagel (45) in TV und Kino präsent. Ob in „Contergan“, „Aenne Burda“ oder „Stralsund“ – die wandlungsfähige Charakterdarstellerin berührt immer wieder in unterschiedlichsten Rollen. Jetzt starten neue Folgen der Crime-Comedy-Serie „Mord mit Aussicht“, in der sie als strafversetzte Polizistin Marie Gabler erneut in skurrilsten Fällen ermittelt. Auch im Interview begeistert die Wahlberlinerin mit ansteckender Fröhlichkeit:

MEINS: Wird beim Dreh viel gelacht oder ist TV-Humor herausfordernd?

Katharina Wackernagel: Spaß ist nicht so leicht herzustellen, wie er am Ende auf dem Bildschirm wirkt. Humor soll ja ganz locker und lässig aus der Hüfte kommen, dafür sind manchmal mehr Proben vonnöten, und wir haben ein ziemlich straffes Pensum. Also ja, Spaß ist auch anstrengend.

Ihre Marie lebt im Wohnwagen. Was brauchen Sie zum Wohlfühlen?

Ich bin keine Diva, die ein Luxushotel braucht. Aber bei Dreharbeiten habe ich immer meinen Kaffeekocher dabei, damit der Kaffee schmeckt wie bei mir zu Hause. Dazu ein Duftlämpchen, damit es auch so riecht wie zu Hause. Kerzen müssen mit – und mein eigenes Kopfkissen. Lauter Sachen, mit denen ich mir ein Zuhause-Gefühl schaffen kann. Aber das hat auch mit Menschen zu tun: Als ich letztes Jahr für den Dreh viele Monate in Köln verbrachte, kamen über meinen Geburtstag mein Bruder und meine Mutter zu Besuch. Wir gingen am Rhein spazieren, redeten den ganzen Tag, waren abends zusammen essen: Da fühlte ich mich plötzlich zu Hause, obwohl ich in Köln eigentlich fremd bin.

Wie riecht denn zu Hause?

Sehr frisch, sehr limettig und nach weiter Ferne. Ich habe eine Duftmischung mit Eukalyptus und Verbene. Mich erinnert es ein bisschen an Thailand. Ich mag die asiatische Küche sehr gern, Zitronengras, Thai-Basilikum und solche Gerüche. Außerdem stehen immer Lilien in meiner Wohnung, weil ich sie so liebe. Und die habe ich entsprechend genauso im Hotelzimmer, wo sie ihren starken Duft verströmen.

Mögen Sie Camping privat?