Der große VPN-Guide

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Wir erklären, was es mit VPN auf sich hat, wofür es sich einsetzen lässt und ob sich die Verwendung eines VPN-Dienstes für dich lohnt.

TEXT: JOACHIM KLÄSCHEN

VPN-Guide

Wer mit einer Software wie Transmission Peer-to-Peer-Netzwerke besucht, tut vielleicht gut daran, einen VPN-Dienst zu verwenden.

Wer heute im Internet unterwegs ist, kommt am Thema VPN nicht vorbei. Allerorten versprechen Werbebanner – VPN sei Dank – „Anonymität im Internet“ und „sicheres Surfen“. Doch was hat es eigentlich mit VPN auf sich? Und lohnt es sich wirklich, für die Verwendung eines VPN-Dienstes zu zahlen?

Was bedeutet VPN?

Die Abkürzung VPN steht für „virtuelles privates Netzwerk“. Gemeint ist damit zweierlei. In der Regel bedeutet VPN, dass eine Internetverbindung nicht wie üblich allein über die Server des Internetdienstanbieters (ISP) läuft, sondern zusätzlich über die Infrastruktur eines weiteren Anbieters geleitet wird.

Bei einer solchen Client-Based-VPN-Verbindung wird der eingehende und ausgehende Datenverkehr in aller Regel verschlüsselt. Dein ISP kann dann nicht mehr einsehen und dokumentieren, welche Onlineangebote du in welchem Umfang verwendest – welche Webseiten du besuchst, welche Dateien du herunterlädst oder welche Inhalte du streamst. Um diese VPN-Variante soll es in diesem Artikel vorrangig gehen.

Nicht weniger nützlich ist die Möglichkeit, mithilfe eines VPNs zwei voneinander getrennte Netzwerke sicher miteinander zu verbinden. Viele Unternehmen und Hochschulen nutzen dieses Remote-Access-VPN, damit Nutzer:innen von unterwegs oder dem heimischen Rechner auf Inhalte der eigentlich geschlossenen Firmen- und Hochschulnetzwerke zugreifen können. Aber auch für Privatpersonen kann die Einrichtung und der Betrieb eines Remote-Access-VPN nützlich sein – wie, erklären wir in einem eigenen Abschnitt.

Viele Vorteile, wenig Nachteile

Eine VPN-Verbindung kann viele Vorteile mit sich bringen. Da ist zunächst die vor allem von den meist kommerziellen Anbietern viel gerühmte Anonymität beim Surfen im Internet. Auch wenn du nichts zu verbergen hat – viele empfinden den Umstand, dass Internetanbieter jeden Webseitenaufruf dokumentieren, bereits als einen Eingriff in die Privatsphäre. Eine bewusste Verschleierung ihrer Online-Aktivität ist insbesondere für Nutzer:innen interessant, die mit Anwendungen wie dem Bittorrent-Client Transmission Peer-to-Peer-Netzwerke besuchen, um mit anderen Dateien zu tauschen. Stellst du die Kosten einer Abmahnung denen für einen VPN-Dienst gegenüber, kann sich das Angebot zur Anonymisierung schnell rechnen.

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