Sicherheit

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Apple rühmt sich seit jeher mit dem Schutz deiner Daten. Diesmal geht Apple zwei bedeutende Schritte weiter.

Passkeys

Wir wollen hier natürlich nicht alle über den sprichwörtlichen Kamm scheren, lehnen uns mit der folgenden Behauptung jedoch sicherlich nicht allzu weit aus dem Fenster: Menschen damit zu betrauen, sich kreative, sichere Passwörter auszudenken, sich diese zu merken und nur für einen Dienst zu verwenden, ist keine gute Idee. Du als Leser:in von Mac Life setzt natürlich mindestens auf Apples Schlüsselbundverwaltung und Passwort-Vorschlagfunktion von Safari oder nutzt vielleicht sogar einen noch umfangreicheren Passwortmanager. Aber wir kennen sie alle, die Menschen, die ein und dasselbe triviale Passwort für zig Dienste nutzen. Menschen werden leider oft nur aus Schaden klug. Damit dieser Schaden im Idealfall gar nicht erst eintritt, will Apple Passwörter abschaffen und durch Passkeys ersetzen. Dabei wird ein Paar kryptografischer Schlüssel erstellt – ein öffentlicher, ein geheimer – wie du es vielleicht von verschlüsselten E-Mails kennst. Der private Schlüssel verlässt dabei niemals dein Gerät, kann also auch nicht von Dritten abgegriffen werden. Apple arbeitet in der FIDO-Allianz unter anderem mit Google und Microsoft gemeinsam an diesem neuen Standard.

Werden Passwortmanager obsolet?

Wenn du bislang keinen Passwortmanager wie Strongbox oder 1Password verwendest, wirst du vermutlich auch nicht mehr in die Verlegenheit kommen, dich damit auseinandersetzen zu müssen. Wenn du allerdings bislang auf ein entsprechendes Werkzeug, das über Apples Schlüsselbundverwaltung hinaus geht, setzt, wirst du gute Gründe dafür haben. Etwa das höhere Maß an Übersichtlichkeit. In diesem Fall wird dich auch in diesem Jahr nichts, was Apple unternimmt, zur Deinstallation bewegen.

Besonders, zumal Passkeys ohne Frage eine hervorragende Idee ist – sie muss sich allerdings erst einmal durchsetzen.

Sicherheitsprüfung

Eine der wichtigsten Neuerungen, die Apple vorgestellt hat, ist eine, von der wir dir wünschen, dass du sie niemals wirst benutzen müssen. Umso wichtiger aber ist es, sie zu kennen. Niemand ist davo

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