Perfektes Netzwerk in jedem Winkel

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Ein Netzwerk alltagstauglich einzurichten, ist kein Kinderspiel. Aber wenn du’s einmal richtig gemacht hast, brauchst du dich viele Jahre nicht mehr darum zu kümmern.

TEXT: SEBASTIAN SCHACK

Die Fritzbox von AVM begleitet uns in vielen Varianten schon seit Jahren. Zu Recht. Auf sie ist Verlass.

Eigentlich ist es eine Schande, dass wir uns als Privatmenschen immer noch mit Infrastrukturthemen befassen müssen. Sollte so etwas, wie das Netzwerk daheim nicht längst gelöst sein? Einfach und verständlich für alle Anwender:innen? Ja, sollte es. Dass wir davon noch weit entfernt sind, daran ist zum Teil auch Apple schuld. Mit der Air-Port Express und der AirPort Extreme hatte Apple über Jahre erstklassiges Netzwerk-Equipment im Programm, das nicht nur angenehm fürs Auge war, sondern sich auch kinderleicht konfigurieren und bedienen ließ. Auch machten Apples Geräte bereits von Haus aus vieles richtig, sodass sich niemand weitergehend mit ihnen beschäftigen musste.

Als Apple den Netzwerkgerätemarkt verließ, fehlte es der ganzen Branche merklich an Innovationsdruck und es benötigte eine ganze Zeit, bis andere Apples Lücke zu füllen vermochten. Zumindest Hersteller hochwertigerer Lösungen haben verstanden und bieten inzwischen praktisch durchgängig Geräte an, bei denen sich Anwender:innen zumindest in Sachen Grundlagen um nichts kümmern müssen. Insbesondere auf dem deutschen Markt ist der Branchenprimus AVM mit seiner Fritzbox, bei der nicht nur die Konfigurationsoberfläche, sondern auch das äußere Erscheinungsbild über die Jahre deutlich „menschenfreundlicher“ wurde.

Allerdings: Kaum irgendwo gilt die alte „Werner“Weisheit, dass Arbeit Arbeit nach sich zöge, so sehr wie in der IT. Immer mehr Menschen besitzen immer mehr netzwerk und internetfähige Geräte, weshalb sie an immer mehr Orten das perfekte Netz erwarten. Nicht zuletzt auch bei sich zu Hause. Egal, ob im Wohn- oder Schlafzimmer, ob in der Küche oder auf der Toilette – die Daten müssen rauschen.

Es reicht also unter Umständen nicht mehr aus, nur einen WLAN-Router irgendwo im Haus oder in der Wohnung zu platzieren. Du benötigst „Repeater“, die das Netzwerk erweitern. Idealerweise sogar solche, die ein sogenanntes „Mesh“Netzwerk aufspannen. Was das ist und wie das funktioniert, liest du in einem gesonderten Artikel in unserem Titelthema ab Seite 32 in dieser Ausgabe. An dieser Stelle kümmern wir uns allerdings erst einmal um die Grundlagen.

Kabel vs. Funk

Falls du dich länger nicht mit dem Thema Netzwerkinfrastruktur auseinandergesetzt hast, können wir dich zunächst einmal beruhigen

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