Mehr WLAN mit Mesh

3 min lesen

Wenn du jede Ecke deiner Räumlichkeiten mit WLAN erreichen möchtest, ist der Aufbau eines Mesh-Netzwerks die aktuell sinnvollste Lösung. Das besonders Gute daran: Im Prinzip funktioniert alles vollautomatisch.

Mit einem Mesh-Netzwerk gelingt es dir fast spielend einfach, alle Räume deines Hauses, vom Keller bis in den Dachstuhl, mit WLAN zu versorgen.
Grafik: mathisworks/DigitalVision Vectors/Getty Images

Der Zugang zum Internet ist für viele inzwischen auf einem Wichtigkeitsniveau mit der Strom und Wasserversorgung. Nicht ganz zu Unrecht, wie uns unter anderem die immer noch laufende Pandemie gezeigt hat. Spätestens, wenn das Schlafzimmer auf einmal zum Arbeitszimmer wird und die Kinder in ihren Zimmern dem Unterricht beiwohnen müssen und nicht länger nur gelangweilt durch Tiktok scrollen, wird ein solides Netzwerk essenziell.

Nur, wie lässt sich das am besten realisieren? Nicht nur in gemieteten Objekten ist das Durchbohren von Wänden häufig ungern gesehen und eine freischwebende Verkabelung im Flur stört spätestens nach wenigen Tagen das ästhetische Empfinden.

Vorhang auf die Mesh-Technologie. „Mesh“ ist englisch und bedeutet „Masche“ und damit ist das grundlegende Konzept von Mesh-Netzwerken auch schon ganz gut erklärt. Mehrere im Haus verteilte Geräte erzeugen jeweils eigene Funknetzwerke und fassen diese zu einem einzigen „Gesamt-WLAN“ zusammen.

Qualität statt Quantität

Das bedeutet jedoch nicht, dass in jeder Ecke des Hauses ein WLAN-Zugangspunkt installiert werden muss. Im Gegenteil: Zu viele solcher „Access Points“ können das Gesamtergebnis sogar verschlechtern.

Vielmehr geht es darum, die einzelnen Knotenpunkte des Mesh-Netzwerks intelligent zu installieren, nämlich so, dass sie ein ander gut „sehen“, also erreichen können. Dabei geht es natürlich nicht um eine echte Sichtverbindung. Aber wenn ein Knotenpunkt die Netze der anderen kaum noch erreichen kann, ist den wiederum an ihm hängenden Geräten nur wenig geholfen.

Als Schema kannst du dir das von einem Knotenpunkt ausgehende WLAN-Netz wie eine Kugel vorstellen. Installierst du etwa drei solcher Knotenpunkte (Wobei dein hauptsächlicher WLAN-Router, das Gerät also, dass das heimische Netzwerk ins Internet überführt, bereits der erste ist.), solltest du darauf achten, dass sich diese drei Kugeln teilweise überlappen.

Wenn du in einer „normal großen“ Wohnung oder einem ebensolchen Haus wohnst, ergibt sich das mit aktuellem Equipment und dessen Sendeleistung meist schon automatisch. Wenn du ein besonders großes Anwesen dein Eigen nennst oder die Wände an d

Dieser Artikel ist erschienen in...

Ähnliche Artikel

Ähnliche Artikel