Show-Legende mit tragischem Schicksal

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Das waren noch Goldene Zeiten

Zauberte vielen ein Lächeln ins Gesicht: Seine Karriere begann Hans (†) 1945 mit einer Ausbildung beim Berliner Rundfunk. 1977 wurde er in einer Umfrage zum beliebtesten Showmaster ermittelt. „Ich bin ein ganz Normaler, kein Star“, betonte er bis zuletzt
Früher Abschied: Der Radio-und Fernsehmoderator war ein Perfektionist, wenn es um seine Sendungen ging. Er verstarb viel zu früh mit nur 61 Jahren an Magenkrebs. Kurz darauf gründete seine Frau Traudl (†, l.) eine wohltätige Stiftung, die seinen Namen trägt
Sein Ein und Alles: Der Moderator verlor seine eigenen Eltern schon früh, kam ins Heim. Umso wichtiger war ihm, stets für seine Kinder Birgit und Gert sowie seine Enkelkinder da zu sein. Hier strahlt der Opa aus Leidenschaft 1980 neben seinen süßen Enkeln Felix (l.) und Beate

Kaum jemandem gelang es, das deutsche Fernsehpublikum so zu begeistern wie Hans Rosenthal (†61), der dieses Jahr am 2. April 99 geworden wäre. Als Moderator von „Dalli Dalli“ (1971- 1986), einem Mix aus Promiquiz und Unterhaltungssendung, bleibt er bis heute unvergessen. Privat hatte es die Show-Legende oft schwer, musste tragische Schicksalsschläge verkraften: Der aus einer jüdischen Familie stammende Hans (†) verlor viele seiner Angehörigen zur Zeit des Nationalsozialismus, entkam selbst nur knapp dem Holocaust.

Die große Liebe fand Rosenthal (†) schon mit 22 in seiner Traudl († 88, 2016). Die Ehe hielt 40 Jahre an, bis zum Tod des Berliners. „Traudl ist meine Seelenverwandte“, schwärmte der TV-Star einmal in einem Interview. In seinem Sinne

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