2024 wird vieles anders

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Andreas Seeger, Redakteur

Bild: © Warm_Tail, SugaBom86, gpointstudio - Shutterstock.de

Nein, das ist keine Floskel. Mit Blick auf das neue Jahr sehe ich zwei große Veränderungen auf Mobilfunk-Deutschland zukommen. Erstens ist mit 1&1 endlich der vierte Netzbetreiber gestartet (Seite 8). Und obwohl der Aufsteiger erst einmal nur mit ein paar Hundert Antennen funkt und noch beweisen muss, wie ernst es ihm mit dem Netzaufbau ist, werden die Auswirkungen auf die Mobilfunknetze riesig sein. Denn aufgrund eines neuen Roaming-Vertrags verschiebt sich die Netzlast von 12 Millionen 1&1-Kunden vom langjährigen Partner Telefónica zur Vodafone. Wird dadurch das Telefónica-Netz massiv entlastet und qualitativ aufgewertet? Gerät im Umkehrschluss das Vodafone-Netz unter Druck? Der nächste connect-Netztest wird jedenfalls richtig spannend.

Die zweite große Veränderung betrifft die künstliche Intelligenz. Denn obwohl die Industrie suggeriert, dass wir von KI umgeben sind, sei es in Form von Staubsaugern, sei es in Form von E-Mail-Spamfiltern, konnte das Thema KI auf dem Smartphone bisher nicht so richtig Fuß fassen. Beispiel Google Pixel: Obwohl Google einer der Vorreiter bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz ist, gelten die Pixel-Smartphones nicht als KI-Phones, sondern als Smartphones mit exzellenter Kamera. 2024 wird Samsung mit der Marke „Galaxy AI“ versuchen, KI auf Smartphones neu zu besetzen. Der koreanische Elektronikriese spricht sogar von einer neuen Ära und stellt Galaxy AI als den nächsten großen Smartphone-Entwicklungsschritt dar, nach dem Mot

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