SMARTE BEGLEITER

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Smartphones und Smartwatches ebnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Wir klären hier, was Ältere und Einsteiger beim Kauf und der Nutzung beachten sollten.

Joachim Bley

Forever young. Wer wäre das nicht gern? Die Realität ist bekanntlich anders. Doch das ist kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Schließlich gibt es heute mehr Möglichkeiten denn je, bis ins hohe Alter aktiv und unabhängig zu bleiben. Das ist auch ein Verdienst des technischen Fortschritts. Mobilgeräte wie Smartphones und/oder Smartwatches gehören heute einfach dazu.

Das gilt unabhängig vom Alter für alle – einschließlich derer, die mit gesundheitlichen Einschränkungen leben oder mit Technik nicht viel am Hut haben. Doch auch sie müssen immer wieder erkennen, dass es im Alltag ohne Zugang zu Onlineservices kaum mehr geht. Das gilt für die Steuererklärung wie für die Paketannahme. Denn: Wenn man eine Lieferung verpasst hat und das Paket ungefragt in einer Packstation deponiert wurde, kann man es teils nur noch mit Hilfe der entsprechenden Smartphone-App abholen.

Mobilgeräte erleichtern Jung und Alt den Alltag

Allein schon die Bordwerkzeuge machen Smartphones unterwegs unverzichtbar: Sie dienen als Fotokamera, Adressbuch, Terminkalender, bieten überall Orientierung und erleichtern die Kommunikation – nicht nur per Telefon, sondern auch über Whatsapp und andere (Video) Chat-Plattformen.

Sind Funktionsvielfalt und Flexibilität gefragt, kommt ein klassisches Seniorenhandy mit Tastenfeld und Minianzeige kaum mehr in Frage. Das haben auch Hersteller altersgerechter Mobilgeräte wie Doro längst erkannt. Der schwedische Anbieter legt bei seinen Smartphones und Smartwatches besonderen Wert auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit, wie unsere Praxistests des Doro 8100 und der Doro Watch zeigen (ab Seite 36).

Für wen ein Senioren-Smartphone sinnvoll ist

Am Alter des Nutzers lässt sich die Entscheidung für oder gegen ein Senioren-Phone nicht festmachen. Vielmehr kommt es auf die Fitness und auf die Mobilgeräteerfahrung an. Fest steht: Mit einem Senioren-Smartphone gelingt Unerfahrenen der Einstieg in aller Regel bequemer und leichter. Benutzeroberflächen und Voreinstellungen sind ab Werk auf die Zielgruppe zugeschnitten. Bei gesundheitlichen Problemen punkten die Senioren-Phones mit Extras wie einer Notruftaste auf der Geräterückseite (siehe Kasten auf Seite 34). Hinzu kommt, dass Anbieter wie Doro mit erweiterten Hilfestellungen und einem Fernwartungs-Support via Teamviewer auch mehr Unterstützung bei Fragen und Problemen versprechen.

Auch konventionelle Smartphones haben im Alter Vorteile

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