NOTEBOOK-KAUF: WORAUF ES ANKOMMT

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Weihnachten liegt schon wieder lange zurück – wozu braucht es jetzt eine Notebook-Kaufberatung? Ganz einfach: In den ersten Wochen des Jahres purzeln die Preise, weil die Händler auf vielen Geräten sitzen geblieben sind. Die Zeit zum Kauf könnte also kaum besser sein.

Stefan Schasche

Foto: ECLIPSE PRODUCTION/shutterstock.com

Vielleicht haben Sie Ihr Weihnachtsgeld ja auch deshalb nicht für ein neues Notebook ausgegeben, weil Ihnen die Preise damals nicht gefallen haben. Dann sollten Sie sich jetzt noch einmal nach einem neuen Gerät umsehen. Das Weihnachtsgeschäft lief nämlich in vielen Bereichen nicht so gut wie erhofft, daher gibt es reichlich Restbestände. Diese werden wie üblich im Frühjahr zu günstigeren Preisen angeboten. So ist das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern – und das gilt auch für Notebooks.

Die Qual der Wahl

So günstig die Preise im neuen Jahr auch sein mögen, so schwer fällt die Entscheidung. Waren früher eigentlich nur Intel-Notebooks wirklich relevant, hat sich das längst geändert, und AMD hat mehr als nur aufgeholt. Die Vielfalt der Displaygrößen, der verwendeten Gehäusematerialien und der Schnittstellen ist immens, hier den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Um Ihnen die Entscheidung zugunsten eines neuen mobilen Rechners zu erleichtern, geben wir Ihnen auf den nächsten Seiten zahlreiche nützliche Tipps.

Dabei teilen wir Notebooks in die vier Kategorien Einsteiger, Oberklasse, Business sowie Gaming & Creator ein und erläutern, wie Sie garantiert den für Sie optimalen Rechner aufstöbern. Wir wünschen viel Spaß und vor allem Erfolg bei der Notebooksuche.

Einsteiger (bis 1000 Euro)

Das Dynabook Satellite Pro C50D für 770 Euro ist ein sehr gelungenes Notebook für Einsteiger. Die Tastatur ist gut, Verarbeitung und Akkulaufzeit ebenfalls.

Windows-Notebooks gibt es schon zu Preisen um 400 Euro. Dafür bekommt man Geräte mit maximal 8 GB Arbeitsspeicher, einer SSD mit 256 GB Kapazität und einem Full-HD-Display. Das klingt ordentlich, und wer sich nicht mehr leisten kann oder will, kann hier ruhig zugreifen. Immerhin sind 8 GB Arbeitsspeicher bereits das Doppelte dessen, was Microsoft als Minimum für den Einsatz von Windows 11 empfiehlt. Doch wie gut es sich damit arbeiten lässt, hängt sehr stark vom Einsatzzweck ab. Bedenken sollte man jedoch, dass sich heute kaum noch RAM in Notebooks nachrüsten lässt, und hier ist auch keine Aussicht auf Besserung in Sicht. Zudem zählen preiswerte Notebooks nie zu den Leichtgewichten, was ihre Mobilität einschränkt, und die Displays sind lichtschwach und somit für die


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