Schneller Guide für perfektes WLAN

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WLAN

WLAN hat fast jeder – doch vor dem perfekten WLAN lauern zahlreiche Stolperfallen für Geschwindigkeit, Sicherheit, Reichweite und Hardware. Unser WLAN-Guide verrät die Dos & Don‘ts für Ihr Funknetz

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Die hier erwähnte Software1 finden Sie auf der virtuellen CHIP-DVD c in der Rubrik WLAN, Hinweise zur vDVD-Nutzung auf Seite 144 1E-Paper-Leser können die vDVD unter chip-kiosk.de/produkte nachbestellen

LAN-Ports nutzen

Wo es möglich ist, sollten Sie zur Vernetzung aufLAN-Verbindungen setzen – das entlastet auch Ihr WLAN

Seit über 20 Jahren vernetzen sich auch Privatnutzer mit WLAN und im Laufe der Jahre sind die Funknetze immer besser geworden. Doch immer noch gibt es zahlreiche Probleme. CHIP hat bei den großen Router-Herstellern nachgefragt und ein recht einheitliches Bild erhalten. Die häufigsten Support-Anfragen drehen sich um vier Probleme: Geschwindigkeit, Sicherheit, Reichweite und Hardware. Wir haben Ihnen für diese Punkte die besten Tipps zusammengestellt – und nebenbei einige Mythen entlarvt.

Speed

Es klingt überraschend, doch mehr WLAN-Speed gibt es mit Kabelverbindungen. Sie sollen nicht komplett umsteigen – aber wo es sinnvoll ist, sollten SieLAN-Kabel nutzen. Stehen TV, Spielekonsole und Blu-Ray-Player nahe am Router oder ist Ihr Homeoffice-Platz problemlos per Kabel vernetzbar – dann tun Sie es! Der Traffic, der über das LAN geleitet wird, kann das Funknetz nicht mehr belasten.

Auch wenn Sie mehrere Router oder zusätzliche Access Points einsetzen, um verschiedene Stockwerke oder entlegene Winkel zu vernetzen, sind LAN-Brücken die bessere Wahl. Ansonsten gilt fürWLAN-Verbindungen: Gehen Sie möglichst nah ran an den Router, dann profitieren Sie von WLAN-Bändern um 5 bzw. 6 GHz.

Entscheidend für die Geschwindigkeit ist die Position des WLAN-Routers. Stellen Sie ihn möglichst zentral in Ihrer Wohnung auf. Router wie die FritzBox setzen auf Rundstrahlantennen. Deren Funksignale breiten sich kugelförmig in alle Richtungen aus. Ein leicht erhöhtes Sideboard ist dafür ein idealer Standort.

Bei Routern mit beweglichen Antennen richten Sie diese so aus, dass sie einen möglichst großen Bereich abdecken. Will man in die Höhe funken, um zum Beispiel Zimmer im ersten Stock zu versorgen, richten Sie eine oder mehrere Antennen waagerecht aus. Aktivieren Sie WLAN außerdem auf allen zur Verfügung stehenden Frequenzbändern. Das Band um 2,4 GHz ist zwar meist überfüllt, aber für viele Geräte nötig. Nutzen Sie auch das5-GHz-Band mit, neueste Router funken sogar schon im 6-GHz-Spektrum. Vergeben Sie einen gemeinsamen Namen (SSID) für alle Frequenzbereiche. Der Router sortiert dann per Band Steering Ihre WLAN-Geräte automatisch in das optimale Frequenzband. Auch neue Standards bringen

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