WIR FEIERN DIE MUSIK

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The Analogues mit dem beschwingten „Nothing Can Hurt Me Today“, Katie Melua mit dem leichtfüßigen „14 Windows“, Helge Schneider mit seinem neuesten Streich „The Eater“: Das sind nur drei Titel unserer Heft-CD „Celebration“, die randvoll ist mit interessanter neuer Musik aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Viel Spaß beim Hören.

KATIE MELUA
Foto: Mariam Sitchinava
THE ANALOGUES
Foto: Carin Verbruggen

1. THE ANALOGUES NOTHING CAN HURT ME TODAY (aus dem Album „Introducing the Analogues Sideshow “, Rezension AUDIO 4/23, Seite 129) Was für ein Einstieg in unsere Heft-CD! The Analogues, nicht nur AUDIO-Lesern bestens bekannt als erstklassige, ja unnachahmlich gute Beatles-Coverband, lässt auf ihrem ersten Album mit eigenen Songs die Sechziger aufleben. „Nothing Can Hurt Me Today“ ist so fröhlich und positiv, dass das Lied fast wie ein Panzer gegen alle Unbill der Welt wirken kann. Mit diesem Refrain auf den Lippen kann man morgens wohlgemut aus dem Haus treten.

Sebastian Schmidt

2. KATIE MELUA 14 WINDOWS (aus dem Album „Love & Money“, Seite 115) Das etwas andere Stück aus dem neunten Album der zierlichen Britin: Eine Hommage an ihren Psychiater Dr. Mike McPhillips, der sie 2010 nach einem Nervenzusammenbruch behandelte und ein guter Freund wurde, bis er sich 2022 bedauerlicherweise das Leben nahm. Ein trauriger Anlass, dem Melua Leichtfüßigkeit und Filigranität entgegensetzt: Ein wunderbares Stück Eskapismus mit Engelsstimme und schwelgerischer Melodie. Betörend!

Marcel Anders

SINDRE KVALHEIM
Foto: Renè Hadji

3. SINDRE KVALHEIM NORTH (aus dem Album „Searching“, Seite 116) Die Single-Auskopplung des Albums „Searching“ punktet klanglich mit klasse Klangfarben, Druck der stoisch gespielten Drums und feiner Stimmartikulation. Dazu funkeln dezente Akustikgitarren, umrahmt von mehrstimmigen Vocals in Westcoast-Manier. Die Live-Version beeindruckt mit ähnlicher Auflösung und räumlicher Auffächerung: Man merkt, dass Sindre Kvalheim als Studio-Toningenieur einfach ein Händchen für den audiophilen Klang hat.

Claus Dick

SIMONE KOPMAJER
Foto: Tina Reiter:tinksi

4. SIMONE KOPMAJER

THE LOOK OF LOVE (aus dem Album „With Love“, Seite 113) Was für ein akustischer Rahmen für die eindrucksvolle