„Mir sitzt mein Perfektionismus im Nacken“

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Vom „Tatort“ ins Weihnachts-Chaos: Wie sich die Schauspielerin privat auf die Festtage vorbereitet

Maria Furtwängler (57)

Die Schauspielerin liebt den Zauber, den die Festtage bringen
FOTOS: IMAGO, ARD DEGETO/MONA FILM

Seit über 20 Jahren jagt Maria Furtwängler als „Tatort“-Kommissarin Verbrecher. Jetzt war sie in einem anderen Umfeld zu erleben. In „Abenteuer Weihnachten: Familie kann nicht groß genug sein“ erlebt sie ein turbulentes Weihnachtsfest, mit dem sie eine Botschaft verbindet. Sie erzählt von ihrem Verhältnis zu den Feiertagen.

Im Film fordert Ihre Figur, dass Erwachsene ihren Egoismus ablegen sollen ...

Ja, selbst wenn dieser Ausbruch komödiantisch überhöht ist. Aber ich habe schon das Gefühl, dass wir in der Gesellschaft immer weniger bereit sind, Kompromisse einzugehen. Auch eine Demokratie funktioniert nur mit Kompromissen. Das Gleiche gilt für ein gelungenes Weihnachten.

Mögen Sie Tradition generell – die ja bei Weihnachten eine große Rolle spielt?

Ich liebe Tradition und Rituale. Ich glaube, dass sie uns gut tun. Aber es braucht auch eine gewisse Modernität. Es muss nicht genauso sein wie früher.

Sie mögen diesen Weihnachtszauber?

Ich habe diesen Wunsch nach Verklärung und Überhöhung, und diese Sehnsucht sollten wir zulassen. Deshalb haben wir auch diesen Film gemacht. Ich hatte diesen Glauben an etwas Magisches, Himmlisches schon seit meiner Kindheit. Damals habe ich sogar das Christkind gesehen. Ich weiß es heute noch genau.

Wie hat das Christkind ausgesehen?

Es war durchschimmernd, zart, und aus Lic

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