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Sie lieben die Berge, aber auch südländische Lebensart? Sie wandern
Der Umriss des Trentino hat auf der Landkarte die Form eines Schmetterlings. Dessen linker Flügel mit den Tälern Val di Sole und Val Rendena ist weniger bekannt als der rechte. Die Täler sind breit und fruchtbar, überall laden wunderschöne Seen zum Baden und Campen ein
Mit das Schönste am Trentino sind die blühenden Bergwiesen im Frühjahr, die mit wenig belaufenen Pfaden und phänomenalen Gipfelpanoramen zum Wandern einladen. Eigentlich wollte die Autorin diese erhebende Kulisse mit zwei Freundinnen genießen. Daraus wurde nichts, und so wanderte sie am Ende allein durchs frühlingshafte Val di Ledro und Val di Fiemme. Sie hat es nicht bereut
Das Trentino begeistert nicht nur mit grandiosen Landschaften und gutem Essen. Wer sich Zeit nimmt, die Täler links und rechts der Etsch zu erkunden, stößt buchstäblich hinter jeder Kurve auf historische Stätten und Kulturdenkmäler, die spannende Geschichten aus der Vergangenheit erzählen: Über die Jahrtausende zogen ganze Völker, Armeen und Heerscharen von Händlern auf dem Weg über die Alpen hier durch, wurden sesshaft und kultivierten eigene Sprachen und Kulturen. Das Schönste: Vieles davon ist noch sehr lebendig!
In Trento, das viele nur als eine Abfahrt der Brenner-Autobahn kennen, beginnt der Süden: Noch alpines Flair trifft auf schon italienisches Lebensgefühl. Gleiches gilt für das nur wenige Kilometer südlich gelegene Rovereto, wo täglich 100 Glockenschläge mahnen. Beide Städte lohnen jeden Zwischenstopp
Nicht nur die Landschaften des Trentino sind voller überwältigender Kontraste aus der rauen Erhabenheit der Berge und der quirligen Lieblichkeit des Mittelmeerraums, auch die Küche offenbart ein erstaunlich breites Spektrum: Sie ist bodenständig und traditionsbewusst, zugleich aber höchst innovativ
Der Lagorai, die große Bergkette östlich der Stadt Trento, ist eins der am wenigsten erschlossenen und dünnsten besiedelten Gebiete der Alpen. In den Wäldern und auf den Almen dieser noch fast unberührten Landschaft existieren weidende Kühe und Schafe im Einklang mit der alpinen Tierwelt – und die wenigen Bauernhöfe praktizieren ein Modell der des Respekts vor der Natur, von dem Großstädter nur träumen können