So wirst du mental stärker

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Der Anfang ist schwer? Von wegen! Diese kleinen Schritte helfen dir, Ängste abzubauen, entspannter mit deinen Mitmenschen umzugehen und resilienter zu werden

Text:Gina Loveless, Yasmina FiegeFotos:Jeffrey Westbrook

Zu viel los? Wir zeigen, was gegen Angst, Stress und Frustration helfen kann

Angst lindernDie Gedanken rasen wie verrückt? Wenn das überwältigende Gefühl überhandnimmt, versuche es hiermit

Vor großen Entscheidungen erst mal durchatmen und die Gedanken sortieren

1SEI AUFMERKSAM

Bei Angst geht es meist um die Zukunft („Werde ich die Frist einhalten?“) oder die Vergangenheit („Habe ich in der Besprechung Mist gebaut?“). Was hilft, ist, den Blick gezielt auf die Gegenwart zu lenken und sich im Hier und Jetzt zu verankern. Jay Shetty, ehemaliger Mönch und Bestsellerautor von „Ruhe in dir“ (rowohlt, um 13 Euro), empfiehlt, dass du dir Folgendes notieren sollst, wenn deine Gedanken wieder mal rasen: 1. Dinge, die du sehen kannst. 2. Dinge, die du anfassen kannst. 3. Dinge, die du hören kannst. 4. Dinge, die du riechen kannst. 5. Dinge, die du schmecken kannst. Das holt dich aus der Angstschleife und erdet.

2SCHAU ÜBER DEN TELLERRAND

Forschungen haben ergeben, dass, wenn man etwas Besonderes erlebt, die eigenen Probleme oft weniger wichtig erscheinen. Diesen Effekt kannst du dir sogar vom Sofa aus zu Nutze machen: Lehn dich zurück und tauche ein in die beeindruckende Welt dieser Insta-Accounts: @babak tafreshi fängt die Dramatik des Nachthimmels ein, @chrisburkard zeigt atemberaubende Naturaufnahmen. Beim Anblick von Polarlichtern und Gletscherschluchten erscheinen kleine Probleme weniger gewaltig.

3RAUS IN DIE NATUR

Ein 90-minütiger Spaziergang in der Natur reduziert erwiesenermaßen das Grübeln und die sich wiederholenden negativen Gedanken. Mit der App Komoot entdeckst du Naturschutzgebiete und Wanderwege und bringst so Abwechslung in deine Spaziergänge.

4NACHRICHTEN-ZEIT

Das International Journal of Behavioral Medicine veröffentlichte gerade eine spannende Studie zum Thema Nachrichten-Konsum: Es wurde festgestellt, dass Studenten, die sich 15 Minuten lang all die schlimmen Dinge in den News ansahen, Angstzustände und Stimmungsschwankungen entwickelten – es sei denn, es folgte sofort eine kurze Entspannungsübung.

5WORST-CASE-SZENARIO

Wenn man sich auf Schwierigkeiten vorbereitet und darüber nachdenkt, wie man sie bewältigen kann, ist es weniger wahrscheinlich, dass Probleme einen aus der Bahn werfen, erklärt

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