Inselglück auf Ibiza

5 min lesen

Die facettenreiche Baleareninsel besticht durch weiße Strände, malerische Buchten und eine faszinierende kreative Atmosphäre

Zimmer mit Aussicht Das Boutiquehotel „Mirador de Dalt Vila“ befindet sich in einem prachtvollen Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert. Hier genießen die Gäste einen spektakulären Weitblick auf Ibiza-Stadt und das Meer – wahlweise zum ausgiebigen Frühstück in der eigenen Suite
Fotos: Bruckmann Verlag/mo’media/Vincent van den Hoogen,
Relais & Châteaux Mirador de Dalt Vila (2),
Shutterstock/lunamarina
Zum Abtauchen Die Bucht von Cala San Vicente lockt mit azurblauem Wasser und einem breiten Strand. Bild oben: der mit Bougainvillea umrankte Laden „Full Moon“ auf Ibizas Nachbarinsel Formentera
Dorfidylle Oben: In Sant Joan de Labritja sind die Wege mit polygonalen („vieleckig“) Steinen verlegt – gepaart mit den Pflanztöpfen ein zauberhafter Anblick
Fotos: Bruckmann Verlag/mo’media/Vincent van den Hoogen (2),
Das Erbe der Blumenkinder Rechts: Mit der Hippie-Bewegung in den 1960er-Jahren hielt das Kunsthandwerk Einzug auf der Insel und hat bis heute seinen festen Platz – beispielsweise im schicken Interior-Laden „Es Cucons La Tienda“ in Santa Gertrudis
Huber Images/Reinhard Schmid,
Zeit für einen Snack Gemütliche Lokale finden sich in reicher Vielfalt. Unter der Pergola umsäumt von hübschen Plätzen und Gassen lässt es sich wunderbar verweilen
lookphotos/ age fotostock,
Orientierungshilfe Bunt gestaltete Wegweiser sind typisch für die Insel. Sie regen dazu an, unbekannte Restaurants, Bars oder Manufakturen zu erkunden
Shutterstock (2)/Gerard Koudenburg/Igor Samoiliuk,
Eine Insel voller Überraschungen

Eivissa lautet Ibizas Name in der offiziellen Amtssprache Katalanisch. Freunde und Kenner des Eilands hingegen sprechen meist von der „Weißen Insel“. Schnell erschließt sich warum: Schon beim Anflug erblickt man von Weitem die schneeweißen Salzberge der Salinen und den Puderzuckersand der Strände. Dazu kommen die mit Kalkfarbe verputzten Fincas, die sich wie blitzblanke Würfel strahlend von dem satten Grün der Pinienwälder und dem Rot der lehmhaltigen Erde abheben. Und nicht zuletzt sieht man wohl nirgendwo sonst so viele weiß gekleidete Menschen. Bestickte Tuniken, flatternde Maxikleider, Stufenröcke, Shorts und Leinenhemden – die sogenannte Adlib-Mode zeichnet sich durch lässigluftigen Bohème-Chic aus, ist meist ganz in Weiß gehalten und geht eine zauberhaft sommerliche Liaison mit Riemchensandalen, Ledergürteln, Korbtaschen, Strohhüten und viel Schmuck ein.

Mit der gleichen Hingabe wie sich selbst schmücken die Ibicencos auch ihre Umgebung. Bepflanzte Terrakottatöpfe, Steinskulpturen, Windspiele aus Muscheln und Treibholz, schmiedeeiserne Türgriffe, farbenfroh geflieste Wände und Treppen, aufwendig gestaltete Hausfassaden – liebevolle Details fin

Dieser Artikel ist erschienen in...