BACKOFEN & HERD

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BACKOFEN & HERD

richtig reinigen

Wisch und weg

Oben: Das Poliertuch aus Leinen ist zum Trocknen und Polieren glatter Oberflächen ideal. „Wiener Kalk“, ein Gemisch aus etwa Kaolinit und gemahlenem Quarz reinigt alle Arten von Metallen (Tuch: Leinweberei Hoffmann, Pflege: Schmitz Bonn, beides z. B. über Manufactum)

Dank richtiger Putzutensilien, altbewährter Mittel und einiger nützlicher Angewohnheiten bleibt unsere Kochstelle stets sauber und einsatzbereit

In der Backstube

Nach jedem Gebrauch sollte der Ofen mit einem feuchten Lappen und Spülmittel ausgewischt werden. Tipp: Backblech zum Reinigen in einer Lauge aus Essig und Wasser über Nacht einwirken lassen

Fotos: living4media/Robert Sanderson, Manufactum (5), Shutterstock (4)/AvokadoStudio/JPC-PROD/Tania Kolinko/pieropoma

Altbewährt

Unten: Neben Essig und Natron (oder Backpulver) hilft Zitronensäure bei der Säuberung des Kochbereichs (Manufactum). Tipp: Fettspritzer auf dem Kochfeld mit etwas Zitronensaft wegreiben

Plätzchen, knuspriger Braten oder leckeres Ofengemüse: Über die Feiertage wird der Backofen besonders beansprucht. Krümel, Fett und Essensrückstände landen oft auf dem Boden und brennen immer mehr ein. Das Reinigen verschiebt man dann gern auf die Zeit nach den Feiertagen. Dabei ist es gar nicht so schwer, hartnäckigen Verkrustungen vorzubeugen und den Backofen sauber zu halten.

Große Auflaufformen mit hohem Rand schützen davor, dass Soßen oder Kuchenteig überlaufen. Um doppelt sicherzugehen, kann man Backpapier auf dem Rost auslegen. Ist doch etwas danebengegangen, sollte mit einer Lauge aus Spülmittel und Essig nachgewischt werden, sobald der Ofen abgekühlt ist. So können Essensreste erst gar nicht erst einbrennen. Leider hat man nicht immer Zeit oder denkt daran, den Ofen regelmäßig auszuwischen. In diesem Fall lassen sich Verkrustungen mit natürlichen Reinigern wie einer Paste aus Backpulver, Salz und Wasser lösen.

Um den Backofen einmal komplett zu reinigen, werden alle Einhängegitter und Backauszüge sowie die Türe ausgehängt – so erreicht man auch enge Stellen. Einige Öfen besitzen eine Pyrolyse-Funktion. Bei dieser Selbstreinigung erhitzt sich der Backofen auf bis zu 500 Grad, sodass alle Essensreste und Verschmutzungen innerhalb des Backofens zerfallen und anschließend herausgekehrt werden können. Dieser Vorgang dauert zwischen eineinhalb und drei Stunden und verbraucht bis zu 9 kWh Strom. Bei regelmäßiger Reinigung kann man darauf verzichten und beim nächsten Mal gleich mit dem Backen beginnen.

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