Der leckere Unterschied

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Fisch und Fleisch sind astreine Eiweißquellen. Entscheidend ist allerdings die Qualität. Men’s Health erklärt, was du beim Kauf beachten musst und wie es richtig köstlich wird

Text:YASMINA FIEGE • Fotos: PAOLA + MURRAY

1. Fisch Zuchtlachs statt Wildlachs

Illustrationen: KETO FRANCIS

Aquakulturen sind besser als ihr Ruf: Zuchtlachs enthält mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren

Nun mal Butter bei die Fische! Lachs enthält nicht nur hochwertiges Eiweiß, sondern auch wertvolle Fettsäuren. Ausgerechnet der in Verruf geratene Zuchtlachs aus Aquakulturen besitzt gegenüber Wildlachs einen entscheidenden Vorteil: Er hat mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Wer regelmäßig fettreichen Fisch isst, senkt die Risiken von Schlaganfall und Herzversagen, Depressionen und Alzheimer. Regelmäßiger Verzehr hat einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Insbesondere die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sorgen für diese positiven Effekte. Dabei rät die Verbraucherzentrale zum Kauf von Bio-Zuchtlachs: Zum einen steht diesen Fischen mehr Platz zur Verfügung, zum anderen ist dort der Einsatz von kritischen Futtermittel-Zusätzen ebenso verboten wie der von Hormonen und gewissen Medikamenten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, ein- bis 2-mal pro Woche Fisch zu essen. Dies ließe sich auf jeweils eine Portion fettreichen (70 Gramm) und fettarmen (150 Gramm) Fisch aufteilen. Fette Fische wie Lachs, Makrele, Hering enthalten langkettige Omega-3-Fettsäuren. Gute Lieferanten sind auch einheimische Süßwasserfische wie Forelle und Karpfen.

2. Fleisch Grasgefüttertes statt konventionelles Rind

Die Zubereitung eines butterweichen Steaks beginnt nicht in der Küche, sondern schon auf dem Bauernhof

Rindfleisch stammt sehr oft von Tieren, die mit Antibiotika und Hormonen behandelt wurden. Das beeinträchtigt nicht nur den Geschmack, sondern sorgt auch für weniger Nährstoffe. Und das kann man sogar sehen. Ein Steak von einem grasgefütterten, frei laufenden Rind ist dunkler. Das liegt daran, dass es mehr Eiweiß enthält. Und auch der Anteil an Omega-3 ist höher. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Muskelaufbau.

Omega-3-Fettsäuren sind notwendig, um das mit der Nahrung aufgenommene Protein in körpereigenes Eiweiß umzuwandeln. Und ein weiterer Aspekt ist wichtig: Im Vergleich zur Weidehaltung enthält handelsübliches Rindfleisch oft einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Diese sind zwar an essenziel

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