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Helles Köpfchen

6 Minuten Radfahren pro Tag genügen, um dein Gehirn zu erleuchten, so eine aktuelle Studie. Gib Kette!

Nach dieser Trainingssession strahlt das Oberstübchen
Text: YO ZUSHI; Übersetzung: RUFUS RIEDER; Foto: ROWAN FEE

Biken stärkt Beine und Herz – so weit, so bekannt. Neue Forschungen zeigen aber, dass es auch kognitive Vorteile hat. Dem britischen „Journal of Physiology“ zufolge kann eine 6-minütige, intensive Fahrt das Hirn vor altersbedingtem Abbau schützen und neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer entgegenwirken. Im Rahmen einer Studie untersuchten neuseeländische Ärzte an der University of Otago, wie Bewegung die Produktion von BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) beeinflussen kann. Dabei handelt es sich um ein Protein, das dem Hirn hilft, sich neu zu verdrahten. Die Forscher fanden heraus, dass ein kurzer Sprint die BDNF-Werte signifikant erhöhen kann. Zudem wirkte intensives, kurzes Training rund 5-mal stärker als eine langsame, lange Kardio-Einheit. Falls du also eine Radtour unternimmst, leg immer wieder mal Zwischensprints ein.

Gras vom Arzt

Setz dich auf die Wiese statt beim Doktor ins Wartezimmer
Text: YO ZUSHI; Übersetzung: RUFUS RIEDER; Fotos: STUDIO 33

Grünflächen haben positive Effekte auf die Gesundheit, fanden Mediziner heraus. Und: Sie können sogar den Bedarf an Medikamenten verringern

Menschen verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen und im Internet – im Durchschnitt sind dies 22 beziehungsweise 6 Stunden pro Tag. Das muss sich ändern, allein der Gesundheit zuliebe! Forscher am finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt in Helsinki haben jetzt herausgefunden, dass Kontakt mit Grünflächen messbare Vorteile für Körper und Geist hat. Im Rahmen einer Studie untersuchten sie bei 16 000 Stadtbewohnern, welche verschreibungspflichtigen Medikamente diese einnehmen und wie viel davon. Darüber hinaus baten sie die Menschen, über ihren Kontakt mit nahegelegenen Grünflächen Auskunft zu geben. Im Lauf eines Sommers stellten die Forscher dabei fest, dass der Besuch von Parks, Gärten und Wäldern 3- bis 4-mal pro Woche mit einer deutlich niedrigeren Wahrscheinlichkeit einherging, bestimmte Medikamente zu benötigen, zum Beispiel 26 Prozent weniger Asthmapräparate

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