Suppen-Fasten

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Wer eine Zeit lang weniger und bewusster isst, stärkt Körper und Geist

Frühlingsfit dank einfacher Ernährung: Auf eine reduzierte Form des Essens zu setzen, regt den Stoffwechsel zu Höchstleistungen an. Der Blutzuckerspiegel sinkt, wodurch die Fettverbrennung angekurbelt wird. Abfallprodukte können rascher entsorgt und gesunde Zellen neu gebildet werden. Dabei geht es beim Suppenfasten nicht nur um Kalorienreduzierung: Aufgrund der Wärme im Essen verdaut der Körper schneller, was wiederum den Darm entlastet. Zudem entsäuert basenreiches Gemüse den gesamten Körper

Dass Enthaltsamkeit Gutes hervorbringt, wussten bereits die alten Griechen um den Philosophen Platon. „Ich faste für mehr körperliche und geistige Leistungsfähigkeit“, beschwor dieser. Mit dem bewussten Verzicht auf gewohnte Ernährungsweisen startet unser Körper Stoffwechselprozesse, die uns zu gesünderen Zellen verhelfen und sogar Entzündungen abmildern können. Viele Fastende verspüren zudem neue mentale Kraft und ein inneres Gleichgewicht.

Gerade für Anfänger empfiehlt sich eine sanfte Methode wie das Suppenfasten. Bei diesem nimmt man täglich drei Mahlzeiten in flüssiger oder cremiger Form zu sich – warme oder kalte Suppen sowie Smoothies, die viel kalorienarmes Gemüse und etwas Obst enthalten. Auf Kohlenhydrate verzichtet man bei dieser Fastenart aber bewusst nicht: Frische Kartoffeln oder Möhren geben ein gutes Gefühl – das Durchhalten der Kur gelingt eher. Auch Eintöpfe aus klein gewürfelten Zutaten in Brühe sind erlaubt. Ein üblicher Suppenfasten-Zyklus dauert neun Tage. Auf den folgenden Seiten haben wir beispielhaft für drei solcher Fastentage mögliche Kombinationen zusammengestellt.

  Tipp: Jetzt im Frühling lassen sich erste frische Wildkräuter wie Brennnessel- oder Löwenzahnblätter sowie leckeres Radieschen-und Möhrengrün wunderbar in die Mahlzeiten integrieren.

GRUNDREZEPT GEMÜSEBRÜHE

Fotos:StockFood (3) /Duivenvoorden Yvonne/Ian Garlick/Hoersch Julia, Look/Wagner Hanna, seasons.agency/Gräfe & Unzer Verlag/Kramp + Gölling

Für ca. 1,5 l Brühe

2 Möhren,

2 Petersilienwurzeln,

1 Stück Knollensellerie oder

3 Stangen Staudensellerie,

2–3 Tomaten,

1 gelbe Paprikaschote,

¼ Knolle Sellerie,

½ Stange Lauch, ca.

20 g Ingwer,

2 Knoblauchzehen,

1 Zwiebel,

3 Liebstöckelzweige,

1 Lorbeerblatt,

3– 4 Gewürznelken,

1 EL Meersalz,

1 EL zerstoßene Pfefferkörner

1. Gemüse waschen, putzen und würfeln. Ingwer in Scheiben schneiden. Zwiebeln samt Schale halbieren und in einer Pfanne ohne Fett auf den Schnittflächen dunkel rösten.

2. Vorbereitete Zutaten zusammen mit den Kräutern, Gewürzen und etwa 2,5 l Wasser in einen Topf geben und ca. 1 Std. köcheln lassen. Dann noch 15 Min. zie

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