M2 Ultra inside

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Wenn du viel Leistung benötigst, ist der Mac Studio 2023 der richtige Mac für dich. Der Vorgänger bewies sich bereits als legitimer Erbe des Power-Mac, tatsächlich ist der Mac Studio der neue Volks-Mac-Pro!

TEXT: STEFAN MOLZ

Gleiche Abmessungen, identisches Gewicht, aber bis zu 25 Prozent mehr an Leistung: Die zweite Generation des Mac Studio.

Der Mac Studio 2023 ist da und hat hohe Erwartungen zu erfüllen. Erklärtes Ziel Apples war und bleibt im Namen des Produkts festgeschrieben: Dieser Mac versteht sich als Computer für (fast) jede Art an Studio.

Seit mehr als einem Jahr erfreue ich mich an der Einstiegskonfiguration des ersten Mac Studio. Sticheleien seitens Kolleg:innen, ob ich denn überhaupt so viel Leistung einzusetzen wisse, entgegne ich mit einem klaren „Ja!“ – weiß aber insgeheim, dass sich der schicke Alu-Quader fernab von Spielen, dem in Logic Pro ausgelebten Hobby „Musik“ und brotloser Kunst in Form von Foto und Bildbearbeitung im Arbeitsalltag virtuell die Däumchen dreht – als Bürorechner ist der Mac Studio ganz klar überdimensioniert.

Vor diesem semiprofessionellen Hintergrund haben wir die Modellvariante mit M2-Max-Chip mit 12-Kern-CPU/38-Kern-GPU/16-Kern-Neural-Engine, 64 GB geteiltem Arbeitsspeicher sowie 2-TBSSD-Speicher im Alltag mitlaufen lassen – und attestierten, so viel sei vorweggenommen, ein deutliches Upgrade. Bei der Konfiguration gibt es dabei sogar mächtig Luft nach oben. Mit dem M2-Ultra-Chip mit bis zu 192 GB geteiltem Speicher zieht der Mac Studio mit dem nun ebenfalls Apple-Siliconbasierten Mac Pro gleich, rückt dafür aber auch preislich in dessen Nähe.

Überraschungen beim Auspacken gibt es keine, neben dem Netzkabel liegen nicht mehr als zwei Stücke Papier zu Garantie und Hinweisen zur Inbetriebnahme im Karton – am aufregendsten ist da noch der beiliegende Apple-Aufkleber. Heißt auch: Tastatur, Maus oder Trackpad müssen wie gehabt separat gekauft werden. Auch die kompakte Bauweise bleibt bestehen, das Design in Anlehnung an den Mac mini ist im neuen Modell unverändert. Der Mac Studio ist derart kompakt, dass er unter einem Bildschirm stehend ein Zuhause findet. Direkt auf dem Schreibtisch ergeben auch die Schnittstellen an der Vorderseite viel Sinn: Je nach Modell sind zwei USB-C respektive Thunderbolt-4-Buchsen ebenso stets zugänglich wie auch der SDXC-Kartenleser. Umfangreiche Konnektivität bedeutet beim Mac Studio zudem eine Reihe weiterer Anschlüsse auf der Rückseite. Hier finden sich vier Thunderbolt-4-Buchsen, ein 10-Gbit-Ethernetanschluss, zwei USB-A-Schnittstellen und ein HDMI-2.1-Anschluss. Neben Wi-

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