Ja, er lebt noch!

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Als letzter Apple-Computer schafft nun auch der Mac Pro den Absprung von der Intel-Plattform. Möglich macht das jetzt ein neuer Chip aus Apples hauseigener Entwicklung, der M2 Ultra, der die Leistung des M2 Max verdoppelt.

TEXT: SEBASTIAN SCHACK

Beeindruckend: Die neue Media Engine des M2 Ultra ermöglicht die parallele Wiedergabe von 22 ProRes-Videostreams bei einer Auflösung von 8K.

Der Mac Pro hat gerade in der jüngeren Vergangenheit eine bewegte Geschichte hinter sich, vor zehn Jahren erfand Apple den leistungsstärksten Mac neu. Damals im zylindrischen Design, das sich bei allen ästhetischen Vorzügen technisch jedoch allzu bald als Sackgasse entpuppte. Als Lückenfüller im Lineup wurde der iMac Pro geboren, bevor Apple 2019 den neuen Mac Pro im noch heute aktuellen Gehäuse vorstellte.

Nach einem kurzen Jubel machte sich unter Fans des Geräts allerdings schnell erneut die Angst breit, Apple könnte dem Prestigeobjekt final den Stecker ziehen. Schließlich wurde er zunächst bei der Umstellung auf Apples ARM-Chips der M-Serie nicht berücksichtigt und auch das später dafür ausgegebene Zieljahr 2022 kam und ging.

Nun ist er also da, der neue Mac Pro, der zugleich auch der erste Mac mit M-Chip ist, der sich nennenswert erweitern lässt, nämlich über sechs frei verfügbare PCIe-Slots im Inneren des Gehäuses. Angetrieben wird der Mac Pro vom ebenfalls neuen M2-Ultra-Chip, der im Wesentlichen eine Kombination zweier M2-Max-Chips ist. So kommt der Mac Pro schon in der Standardausstattung mit 24 CPU, 60 GPU- und 32 Neural-Engine-Kernen daher. Die Anzahl der GPU-Kerne lässt sich gegen Aufpreis sogar noch auf 76 erweitern.

Schlucken mussten mache Besitzer:innen eines Intel-Mac-Pros bei der Bekanntgabe der Größe des Arbeitsspeichers. Wo beim I

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