Mehr Phone fürs Geld

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Xiaomis 13T und 13T Pro kommen mit Leica-Kameras, einer starken Ausstattung und Update-Sicherheit. Ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich so gut, wie es klingt?

Lennart Holtkemper

Xiaomi stellt mit dem 13T und dem 13T Pro zwei Oberklasse-Phones in die Regale, die sich etwas unterhalb der 13er-Topserie (ohne T) ansiedeln. Dementsprechend ist ihre Ausstattung ein wenig abgespeckt und ihr Preis nicht ganz so hoch. Beim 13T Pro hat man die Wahl zwischen drei Speichervarianten bis maximal 1 TB. Das kennt man sonst nur von Samsung und Apple. Das Basismodell gibt es nur mit 8 GB RAM und 256 GB ROM, was den meisten Käufern aber genügen dürfte. Beide Smartphones sind in den Farben Schwarz und Grün verfügbar. Das 13T Pro gibt es zusätzlich in Blau, dieses Modell hat eine Rückseite aus Kunstleder.

Wasserschutz inklusive

Von außen scheinen das 13T und das 13T Pro identisch zu sein, sie haben sogar dieselben Abmessungen. Mit 206 Gramm ist das Pro rund 10 Gramm schwerer als das 13T, was für die Handlichkeit jedoch keine Rolle spielt. Dank ihrer zu den Längsseiten abgerundeten Glasrückseite liegen beide Modelle sehr angenehm in der Hand. Auf einen Metallrahmen verzichtet Xiaomi. Der matte Kunststoffrahmen fasst sich aber gut und hochwertig an. Stark ist auch, dass das 13T und 13T Pro nach Schutzklasse IP68 gegen Wasser und Staub gesichert sind. Hier stimmt also der Oberklassenanspruch. Unterbrochen wird die Rückseite nur von der quadratischen Kameraeinheit mit abgeflachten Seiten. Neben den zwei großen runden Optiken sieht man den dezenten silbernen Leica-Schriftzug, der bestätigt: Der Kamera- und Optikspezialist aus Wetzlar hat wieder gemeinsame Sache mit Xiaomi gemacht.

Das 13T und das 13T Pro sind mit identischen Kameraausstattungen bestückt, was selten ist, denn normalerweise ist ein Pro-Modell besser ausgestattet. Hier aber verbergen sich in beiden Versionen eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkel- sowie eine 50-Megapixel-Hauptkamera (optisch stabilisiert) sowie ein 50-MP-Zweifach-Tele (siehe Kasten auf der nächsten Seite). Wie bei den großen Geschwistern Xiaomi 13 Pro und Ultra stehen mit „Leica-Authentic“ und „Leica-Vibrant“ zwei unterschiedliche Farbprofile zur Wahl. Während „Authentic“ den natürlichen Leica-Look simulieren soll, verspricht „Vibrant“ etwas gesättigtere Farben. Uns gefallen sie beide vor allem deswegen, weil sie keine Bonbonfarben produzieren wie die Smartphonekameras so manch anderer Hersteller.

Eine weitere Besonderheit sind die Porträt-Filter, deren Brennweite und Bokeh













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