Der X-Faktor von AVM

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Mit dem Fritz!Fon X6 fügt AVM seiner Familie von Schnurlostelefonen ein neues Mitglied hinzu. Gegenüber dem Schwestermodell C6 haben sich vor allem Optik und Display verändert. Wie schlägt sich das Neue darüber hinaus?

Hannes Rügheimer

Nachdem AVM mit dem C6 das letzte Fritz!Fon-Modell bereits 2019 eingeführt hat, erhält die Familie nun mit dem X6 neuen Zuwachs. Die dazwischen vergangenen vier Jahre mögen lange wirken – aber da heute viele Nutzer selbst daheim zum Telefonieren nur noch zum Smartphone greifen, ist es erfreulich, dass der Berliner Hersteller sich weiter im Bereich schnurloser Telefone engagiert.

Das für 99 Euro angebotene Schnurlostelefon liefert auch eine ganze Reihe von Argumenten, warum ein „Old-School“-Festnetztelefon doch seine Vorteile hat: Die Bedienung erfolgt über haptisch überzeugende, große Tasten mit festem Druckpunkt, die Menüführung ist für den reichen Funktionsumfang des Fritz!Fon optimiert – und beim Telefonieren liegt das Gerät gut in der Hand und am Ohr. Zudem tritt es in zeitgemäß elegantem Design an und passt sich mit den erhältlichen Gehäusefarben Weiß und Schwarz eventuellen Farbvorlieben an.

Wie bei AVM üblich unterscheidet sich auch das Fritz!Fon X6 im Funktionsumfang nicht von seinen Verwandten – seine Neuerungen betreffen in erster Linie das Hardware-Design. Das Display ist noch etwas knackiger als das des C6, und mit den Abmessungen von 37 x 50 mm (statt 35 x 46 mm beim C6) etwas größer. Neu ist auch die an der linken Geräteseite platzierte Favoritentaste, die Schnellzugriff auf eine vorher festgelegte Funktion bietet. Da sich der rechte Softkey unter dem Display ebenfalls mit einem weiteren Favoriten belegen lässt, kann sein Nutzer also gleich zwei Schnellzugriffe einrichten.

Telefonieren mit Komfort

Auch wenn die Funktionsvielfalt schlichtes Telefonieren fast in den Hintergrund treten lässt, wird diese Kernfunktion gut unterstützt. Die Lautstärke beim Sprechen am Ohr, im Freisprechmodus oder beim Einstellen von Klingeltönen lässt sich mit der auf der rechten Geräteseite platzierten Wippe steuern. An einer 3,5-mm-Klinkenbuchse findet außerdem ein verkabeltes Headset Anschluss. Und wer sein Telefonbuch in der Fritz!Box pflegt, kann vom X6 komfortabel darauf zugreifen. Ebenso lassen sich die im Router integrierten Anrufbeantworter steuern und abhören.

Die DECT-Funkverbindung kann man in der Fritz!Box in den Eco-Modus schalten – allerdings nur, wenn keine DECT-Smarthome-Geräte betrieben werden.

Rei



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