Evolution statt Revolution

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Spektakuläre Neuerungen sind ausgeblieben. Aber mit diversen Feinjustierungen an den richtigen Stellen ist es Samsung gelungen, seine Falt-Phones Flip und Fold in der fünften Generation noch ein gutes Stück besser zu machen.

Samsung Galaxy Z Flip 5

Samsung hebt das kompakte Klapp-Phone auf eine neue Stufe. Vor allem das große Außendisplay gefällt – optisch wie funktional.

Von den beiden neuen Foldables Fold 5 und Flip 5 hat Letzteres im Vergleich zum Vorgänger das deutlich größere Update erhalten. Dabei hat Samsung das Grunddesign beibehalten: Zugeklappt ist das Flip mit 72 x 85 Millimetern immer noch fast quadratisch, was es ungemein handlich macht. Allerdings trägt es mit 15 Millimetern Tiefe weiterhin recht stark auf. An der dicksten Stelle hat Samsung im Vergleich zum Vorgänger aber bereits zwei Millimeter eingespart. Das liegt daran, dass das Flip 5 endlich bündig schließt, also an der Scharnierseite keine Lücke mehr zu sehen ist wie bei den Modellen davor.

Die Wasserdichtigkeit dabei zu erhalten, war wohl technisch sehr komplex und aufwendig. Nun faltet sich das OLED-Display jedenfalls in Wassertropfenform auch bei Samsung ins Scharnier hinein, ohne dass Feuchtigkeit in die Elektronik gelangt. Dank der Bauform ohne Lücke kommen auch weniger Staub, Sand und Flusen aus der Hosentasche zwischen die Displayhälften. Das ist auch gut so, denn der Screen ist trotz aufgetragener Schutzfolie weiterhin recht empfindlich.

Haptisch ist das Flip 5 samsungtypisch Feinkost. Statt mit abgerundetem Design wie Motorolas Razr 40 Ultra tritt der Koreaner eher kantig auf. Der Metallrahmen ist im rechten Winkel gehalten und geht sanft gerundet in das Frontdisplay und die aus glänzendem Glas gefertigte Rückseite über.

In den Rahmen rechts lässt Samsung die Tasten ein, die einen knackigen Druckpunkt haben. Wie bei allen Foldables dient der Power-Knopf als Fingerprintsensor. Mit ihm entsperrt man das Flip fix und zuverlässig.

Außendisplay mit Apps

Doch aufklappen muss man das Flip 5 im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr so oft, denn das neue Außendisplay nimmt im Alltag einige Funktionen ab. Es erstreckt sich über 3,6 Zoll, was gegenüber den 1,9 Zoll beim Flip 4 ein großer Sprung ist. Durch die geringe Auflösung von 720 x 748 Pixeln ist die Darstellung leider nicht ganz so fein. Schrift und Grafiken wirken nicht ganz so knackig scharf wie auf dem Hauptdisplay.

Praktisch ist das Außendisplay dennoch: Hier steuert man die wichtigsten Connectivity-Funktionen,

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