Überraschungshit für Cineasten und Gamer

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Die U8-Serie steht bei Hisense für Topfernseher mit LCD-Display. Wie im letzten Jahr wird das Bild durch Mini-LED-Backlight mit Quantum-Dot-Filtern perfektioniert, diesmal aber noch effektiver. Hinzu kommen neue Gamingfeatures, die viele Konkurrenten alt aussehen lassen.

Roland Seibt

Der schlanke Rahmen unter dem Display ist mit Stoff bespannt und sorgt für Präzision beim Frontfiring-Sound.

Den kometenhaften Aufstieg, den der chinesische Hersteller Hisense in den letzten Jahren im TV-Business hingelegt hatte, sehen wir mit großem Wohlwollen. Zwar hatten sich die Verkaufspreise der Modelle stets äußerst aggressiv entwickelt, jedoch nicht unbedingt auf Kosten der Qualität. Tatsächlich ging Hisense bereits vor etlichen Jahren den Weg, ein Entwicklungs- und Testzentrum in Deutschland zu eröffnen, später mit einem äußerst renommierten deutschen Hersteller eng zu kooperieren und nicht zuletzt mit Gorenje einen Partner zu akquirieren, der sich bestens mit den hiesigen Vertriebsstrukturen auskennt. Deutschland ist ein knallharter Markt für TV-Geräte mit allerhöchsten Qualitätsansprüchen, und hier mischt Hisense nun ganz vorn mit. Im Mutterland konnte man sich phasenweise gar der Marktführerschaft rühmen. Da wollten wir austesten, ob der brandneue LCD-TV 65U8KQ als Zugpferd für den Erfolg argumentiert werden kann.

Eine solide Basis

Die Vorgängermodelle „U8HQ“ und „U8GQ“ hatten bei Tests in unserem Hause überdurchschnittlich gut abgeschnitten und zeigten eine vielversprechende technische Weiterentwicklung. Jetzt hat sich erstmal der Preis weiterentwickelt, denn als 65er kostet das Gerät nun offiziell 1900 Euro, im Gegensatz zu den 1500 der beiden Vorgänger. Die 55“-Variante liegt nun bei 1400, der 75er gar bei 2500 Euro. Man darf vermuten, dass diese unverbindlichen Preisempfehlungen höher gewählt wurden, um die Sonderangebote im Fachhandel attraktiver aussehen zu lassen – so wie es alle anderen Hersteller auch tun. Schaut man sich unsere Bestenliste an, steht der Hisense 65U8KQ auch für 1900 Euro sehr gut im Markt. Dabei ist er rein äußerlich kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Der TV ist schön schwer und mit ordentlich Metall verarbeitet. Die hochwertige Haptik ist nun auch wieder zur Fernbedienung zurückgekehrt – nach einem letztjährigen Ausflug zu schwammigen Gummidrückern.

Auch wenn man die vier HDMI-Buchsen betrachtet, von denen zwei die volle Bandbreite fürs Gaming bieten, die restlichen Anschlüsse und drahtlosen Optionen zur Einbindung weiterer Quellen, oder den Vierwege-Singletuner mit ausgereifter Optio

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